Pflegefamilie sein - Paar bleiben

Shownotes

Was passiert eigentlich mit einer Beziehung, wenn ein Pflegekind einzieht?

In dieser Folge von Netzwerk Pflegefamilien – der Podcast spreche ich mit Elisabeth Kohout und Heinz Kuhlemann über die Paarebene in Pflegefamilien.

Gemeinsam schauen wir darauf, 🔸 wie sich eine Beziehung verändert, wenn aus einem Paar eine Familie wird, 🔸 welche Herausforderungen im Alltag entstehen können, 🔸 welche Rolle Kommunikation, Haltung und gemeinsame Werte spielen 🔸 und was Paaren hilft, trotz aller Anforderungen verbunden zu bleiben.

Dabei wird deutlich: Pflegefamilie sein bedeutet nicht nur, für ein Kind da zu sein – sondern auch, die eigene Beziehung bewusst im Blick zu behalten.

Eine Folge über Nähe, Verantwortung und darüber, wie Paare gemeinsam durch herausfordernde Zeiten gehen können.

🧡 Wenn du mehr über das Thema Pflegefamilien erfahren möchtest oder selbst darüber nachdenkst, einem Kind ein Zuhause zu geben, findest du weitere Informationen unter: 👉 www.netzwerk-pflegefamilien.de

Transkript anzeigen

00:00:01: Wenn man sich vorstellt, zwei Menschen bekommen ein Kind.

00:00:05: Dann ist das ja erst mal ganz normal, dass die Paarebene deutlich in den Hintergrund rückt und man quasi vom Liebespaar eher in so eine Partnerschaft übergeht.

00:00:16: Liebe ist vor allem, dass man miteinander spricht und im Dialog ist.

00:00:20: Nicht für jedes Paar ist es wichtig, sich hinzusetzen und zu reden.

00:00:23: Weil wir reden generell schon sehr viel.

00:00:26: Und manchmal kann das auch einfach die gemeinsame Aktivität sein oder dass man was mit Freunden unternimmt.

00:00:31: Die Achtsamkeit darauf, dass wir unsere Batterien auftanken und frühwaren Signale erkennen bei uns nicht wie ein HB-Männchen explodieren sondern rechtzeitig merken, jetzt müssen wir mal etwas für uns wieder tun oder ich für mich alleine.

00:00:57: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Netzwerkpflegefamilien der Podcast.

00:01:02: Heute geht es um ein Thema, das im Alltag oft mitläuft aber selten bewusst in den Blick genommen wird – die Paarebene.

00:01:10: Was passiert eigentlich miteinander?

00:01:11: Beziehung wenn ein Pflegekind einzieht?

00:01:13: Wie verändert sich das Miteinander zwischen Nähe, Alltag, Verantwortung und manchmal auch Überforderungen?

00:01:21: Darüber spreche ich heute mit Elisabeth Kohhut, Familienberaterin und Partherapeutin und Heinz Kuhlemann, systemischer Supervisor & Partherapeute.

00:01:30: Gemeinsam schauen wir darauf was Paare stärkt wo typische Herausforderungen liegen und wie es gelingen kann als paar verbunden zu bleiben während man gleichzeitig für ein Kind da ist.

00:01:41: Viel Spaß!

00:01:42: Mit der Folge Lisa Heinz, schön dass wir uns heute jetzt zusammen treffen und heute über das Thema.

00:01:49: ja wie ist es denn eigentlich wenn aus paren pflegefamilie werden?

00:01:53: was passiert da eigentlich?

00:01:54: Wie ist das mit der parebene älternebene?

00:01:57: Bevor wir aber in diese thematik reinsteigen Mh machen wir ladies first.

00:02:02: Lisa willst du ein paar Sachen, ein paar eins zwei worte zu dir sagen, dass wir einmal wissen Mit wem was denn ihr zu tun haben?

00:02:08: Ja, hallo ich bin Elisabeth Kohut.

00:02:10: Ich arbeite am Standort in Warburg und bin systemische Familien- und Partherapeutin, arbeite jetzt seit ungefähr sieben Jahren beim Netzwerkpflegefamilien.

00:02:24: Okay ja, ich bin Heinz Kuhlemann.

00:02:26: Ich habe hier im BOSE achtzehn Jahre gearbeitet im Netzwerkpflege-Familie und bin jetzt seit un vor einem Jahr in der passiven Zeit der Altersteilzeit und freue mich einfach mit euch zu sprechen.

00:02:39: Von Haus aus bin ich, wenn das sage ich mal nicht alles, bin ich Paar-Therapeut, Systemischer Therapeut und Supervisor.

00:02:48: Ja super!

00:02:49: Zwei Paartherapeuten an meiner Seite.

00:02:52: Fantastisch für dieses Thema.

00:02:53: Wenn Paare sich entschließen, Pflegefamilie zu werden... Das erste Ding lenkt man irgendwie natürlich an die Pflegekinder.

00:03:00: und was ist es überhaupt?

00:03:01: Was heißt es da dann, einen Pflegekind aufzunehmen?

00:03:04: Wie wird das überhaupt sein?

00:03:05: Welche Themen bringen Pflegekinder beispielsweise?

00:03:08: und ich denke, dass sind so Sachen die so irgendwie dann ein direkt in den Kopf kommen.

00:03:12: Also dieser Blick was ist eigentlich genau auf dieser Paar Ebene?

00:03:16: Was passiert auf dieser paar Ebene finde ich auf jeden Fall auch sehr spannend, dass wir meinen Sympodcast darüber sprechen einfach diese Blickwinkel auch mal einzunehmen.

00:03:24: Warum ist es aus eurer partherapeutischen Sicht interessant gerade diese Paarebene auch im Blick zu haben?

00:03:32: Also die Paar-Ebene läuft ja im Hintergrund immer mit, würde ich denken.

00:03:38: Das ist so wie die Hintergrundmusik bei einem Film und natürlich ist es erstmal für uns Berater im Alltag nicht das Hauptaugenmerk sondern der Fokus liegt ja auf dem Pflegekind oder den Pflegekindern.

00:03:55: Und trotzdem sind ja die Pflegeeltern gleichzeitig noch ein paar und führen eben auch noch eine Beziehung neben dem Elternsein.

00:04:09: Was uns natürlich interessiert, wenn wir auf die Paarebene schauen was ist die Motivation eines Paares ein Pflegekind aufzunehmen?

00:04:18: Wenn ich gut drauf bin frage ich manchmal wieso tut er euch das an?

00:04:22: weil es ist wie man weiß auch anstrengend sowieso also auch leibliche Kinder zu bekommen sich dafür zur Entscheidung anstrenden.

00:04:30: Oft ist es ja so, dass die Paare schon Kinder haben zwei oder drei und denken auch Gott das reicht noch gar nicht aus.

00:04:36: Wir wollen aber mehr weil da finden wir uns irgendwie auch Berufen dafür.

00:04:41: Und dann gibt es hier auch ungewollt kinderlose Paare Die ganz andere Motive haben für uns erst mal am Anfang wichtig Das Paar kennenzulernen mit den Motiven.

00:04:52: So das ist erstmal finde ich spannend herauszufinden.

00:04:55: Da gibts sehr unterschiedliche, sehr unterschiedlichen Motive.

00:04:59: Inwiefern unterscheidet sich das?

00:05:01: Also gehst du da mit einem anderen Blickwinkel auch ran, beispielsweise an so eine Vorbereitung.

00:05:06: Wenn man irgendwie hört wir haben schon zwei drei Kinder oder versus es ist halt ein kinderloses Paar Wie wie ist das für dich dann?

00:05:16: ja also wenn Kinder schon da sind Es ist natürlich wichtig zu schauen wo kann den Einpflegekind dann noch seinen Platz oder ihren Platz bekommen?

00:05:27: Und wie sind die Ressourcen der Familie und wie stehen auch die leiblichen Kinder dazu?

00:05:32: Also das ist sehr umfangreich.

00:05:34: Wir geben uns da ja sehr viel Mühe in der Vorbereitung, es gibt mindestens acht Einzeltermine in der Familie oder mit dem Paar je nachdem Oder eben auch zusätzlich Workshops, die wir veranstalten Um genau auch das herauszufinden.

00:05:49: wo ist der Platz des Pflegekenntes zum Beispiel?

00:05:53: Und was verändert sich da, dass ja so wie bei Mobili wenn man einen Teil rausnimmt oder dazu dann verändert sicher die komplette Struktur und das Gleichgewicht Geräte ins Wanken usw.

00:06:04: Das sind ja viele Dinge, die wir berücksichtigen und versuchen erstmal herauszufinden.

00:06:11: Ich finde persönlich kann man darüber streiten, wie kritisch gucken wir denn drauf?

00:06:17: Wie fehlerfreundlich sind wir auch?

00:06:19: also das ist etwas, was ich im Laufe der Jahre entwickelt und das wir einfach eher mit so einem optimistischen Grundgefühl reingehen, trauen wir den dazu meistens ja.

00:06:30: Also es ist eher selten dass das mal nicht... wo wir denken ne da lasst man mal lieber die Finger voll!

00:06:35: Und das raten bei den Menschen auch aber meistens mit der Begründung Wir haben ja auch eine Fürsorgepflicht für das was Menschen ertragen.

00:06:43: wenn sie sich dafür also ertragen klingt schon wieder sehr negativ.

00:06:46: Aber Das meinte ich mit.

00:06:48: also Was ist das Motiv?

00:06:50: Warum tut ihr euch das an?

00:06:51: Wofür soll das gut sein?

00:06:54: Also ist dieser Wunsch, den man dann hat gibt es genügend Ressourcen um das auch stemmen zu können.

00:07:00: Auch wenn's mal kritisch wird beispielsweise.

00:07:02: Ja.

00:07:03: Isabel wie ist das bei dir?

00:07:05: Wenn Menschen nach Farbe kommen in euer Büro und du lernst die kennen besprecht über die Motivation ja was... Wie ist das denn erstmal für dich dieses Thema anzusprechen und was sind so Erfahrungen dabei?

00:07:19: Ja, die Motivationen sind sehr unterschiedlich.

00:07:23: Wir hören häufig das eben Paare zu uns kommen, die das Gefühl haben dass sie noch ganz viele Ressourcen haben, die sie in einem Kind zur Verfügung stellen wollen und das ist ja erstmal ein ganz wunderbarer Gedanke.

00:07:38: und dann fragen wir natürlich schon auch nochmal nach denn hinter diesem Gedanken steht natürlich auch im Kinderwunsch sonst würden die ja nicht versuchen, ein Pflegekind aufzunehmen.

00:07:52: Und das versuchen wir in der Vorbereitung schon auch rauszuarbeiten und schauen natürlich auch in der Paar Dynamik wo bei wem ist der Wunsch vielleicht intensiver?

00:08:03: Bei welchem Partner ist es vielleicht bei einem der Wunscht intensiver und der andere sagt vielleicht ich kann mir einen Kind gut vorstellen aber der Wünsche ist vielleicht nicht ganz so intensiv Und das versuchen wir natürlich in der Vorbereitung auch noch mal gut darzustellen, mit dem Paar bei Paaren die noch kein Kind haben.

00:08:27: Dann versuchen wir schon nochmal darauf einzugehen.

00:08:30: was wird sich denn vermutlich ändern oder was könnten sie sich vorstellen würde sich ändern wenn in ihrem Haushalt ein Kind lebt?

00:08:41: Das ist natürlich der Unterschied zu Eltern die schon ein, zwei, drei Kinder haben und die schon so beheimatet sind in der Elternrolle.

00:08:52: Und die natürlich auch schon ein gemeinsames Konzept von Elternarbeit ausgebildet haben in all den Jahren.

00:08:58: Darauf können sie zurückgreifen!

00:09:00: Das ist eine Art sicheres Fundament.

00:09:03: was natürlich dann Paare, die noch nicht Eltern sind.

00:09:08: Die dürfen das natürlich nochmal voll explorieren.

00:09:15: Ja, etablierend.

00:09:17: Wenn ich jetzt zu dir ins Büro kommen will und hätte jetzt doch keine eigenen Kinder und du würdest diese Frage stellen und ich würde sagen auch keine Ahnung oder irgendwie vielleicht auch nichts?

00:09:30: Was würdest du denn dann einfach sagen ohne dass Du wirst also in Beispiele reingehen aber für diesen Podcast was ändert sich denn auf der Paarebene?

00:09:40: Klar man hat natürlich ein Kind und man muss sich den Arbeitsalltag anders organisieren, klar.

00:09:46: Aber was passiert vielleicht auch in der Partynamik?

00:09:50: Was sind so Sachen und was bekommst du häufig mit?

00:09:53: Naja wenn Du sagen würdest das ich nichts ändern würde.

00:09:58: wir haben ja schon einen reichhaltigen Methoden Schatz den wir nutzen und ich finde man kann das gut visualisieren zum Beispiel mit einer Strukturaufstellung.

00:10:07: Man könnte z.B.

00:10:08: auch ein sogenanntes Familienbrett nehmen würde es wahrscheinlich nicht alleine kommen, dann würden wir das vielleicht erstmal auf dem Brett aufstellen und man könnte mal so ein bisschen auch damit spielen.

00:10:22: Wo würde denn wer stehen?

00:10:23: Und wenn man die Figur für das Kind hinzunimmt, wo hätte die denn ihren Platz?

00:10:29: Dann geht es oft noch einmal um Nähe und Distanz.

00:10:32: müssen wir vielleicht zwischen uns auch ein bisschen Raum machen dass sich so ein Kind wohl und sicher fühlen würde?

00:10:40: bei uns Mit solchen Techniken können wir eigentlich immer gut in den Dialog mit Menschen kommen.

00:10:47: Heinz, du hattest eben gesagt von wegen dass es manchmal die eine Person einen etwas größeren Wunsch hat und die andere vielleicht etwas weniger kommt das häufiger vor?

00:10:59: Und bis sagen wir gibt es irgendeinen Punkt wo man sagen würde okay natürlich klar Es kann immer gut sein dass eine Person das Thema hervoranbringt.

00:11:08: fragst du irgendwann danach oder hast du dann nachgefraht, dass man so ein bisschen genauer geschaut?

00:11:13: und wegen geht dieser Wunsch vielleicht irgendwann auch nur einseitig von einer Person außen.

00:11:17: Die andere nimmt es mit.

00:11:18: und was braucht es aber damit er so überhaupt gut funktionieren kann?

00:11:22: Ja!

00:11:23: Vielleicht bleiben wir nochmal bei den sogenannten Ungewolltkinderlosen.

00:11:27: da ist es manchmal tatsächlich so das das eine oder eine die treibende Kraft ist soweit es dann auch noch mal Unterschiede gibt.

00:11:34: Ist es ein schlechtliches Paar oder eben ein Mann und eine Frau, die sich einen Kind wünschen.

00:11:41: Das klappt nicht!

00:11:43: Da ist es glaube ich sehr wichtig auch... ...die Menschen damit zu konfrontieren, dass das eben nicht das leibliche Kind ist.

00:11:49: D. h., man muss also Erwartungen, die die Menschen haben, auch nochmal n bisschen näher beschreiben lassen.

00:11:57: Und welche Erwartung habt ihr?

00:11:58: Und könnt ihr da mit leben wenn es eben nicht euer leibliches Kind ist sondern ein angenommenes Kind oder ein völlig kleines Kind?

00:12:05: Und was hat das für einen Rattenschwanz?

00:12:06: Also, was bedeutet das?

00:12:08: Weil man heiratet sozusagen ja noch die Herkunftsfamilie auch mit und es ist dann klar dass auch die Menschen wissen müssen.

00:12:17: Ich bin hier nicht die leibliche Mama und das ist nicht mein leibliches Kind.

00:12:22: Das ist oft ein Unterschied bei ungerohlt kinderlosen Paaren oder auch bei gleichgeschlechtlichen.

00:12:27: Das ist nochmal in anderen Familien, die schon Kinder haben nochmal bisschen anders.

00:12:31: also da ist eher Ich sage mal, möglich auch ein Teil einer professionellen Sicht zu haben.

00:12:37: Also das ist ja das was die machen ist letztlich eine Jugendhilfemaßnahme also sind es auch Dienstleistungserbringer wenn man so will und sich dann bisschen abzuschminken wie das Kind gehört jetzt aber uns so wie eigentlich ein leibliches Kind.

00:12:53: Das ist erstmal auch für die Menschen nochmal schwierig das an sich heranzulassen.

00:13:01: Aber es ist wichtig meines Erachtens darauf hinzuweisen, dass das eben diese Unterschiede einfach gibt.

00:13:10: Das auf jeden Fall.

00:13:12: Hast du gerade gesagt und wenn du merkst bei einer Person ist die Motivation doch... Also gibt es das oder hast du das erlebt?

00:13:18: Man merkt bei der einen Person ist das jetzt wesentlich größer und bei dem eigenen Partner merkt man okay Der sagt jetzt nicht direkt nein, aber ist ein bisschen verhaltener vielleicht.

00:13:29: Also dieses... wie wichtig es ist dass dieser Wunsch von beiden Partnern auch zumindest ähnlich groß

00:13:36: ist?

00:13:37: Ja also das wäre ja der Idealfall.

00:13:41: Der ist glaube ich nicht so häufig.

00:13:43: Meistens ist es so, dass doch eher einer oder eine jene die treibende Kraft ist und der andere so ein Partner zu liebe das er mitmacht.

00:13:53: Wichtig ist dann zu sagen, okay.

00:13:55: Dann sind sie also die Hauptverantwortungspersonen, die Hauptbezugsperson und Sie sind sozusagen die Co-Managerin, die das Ganze mit wohlwollend und fürsorglich begleitet.

00:14:06: Ich glaube, dass kann man machen.

00:14:08: Das ist eine ganz gute Ergänzung sowie oft Paare einer geht arbeiten anderer bleibt Zuhause Und es ist in Ordnung.

00:14:14: Also so kann das natürlich in der Verantwortlichkeit auch unterschiedlich gewichtet werden.

00:14:20: Bei uns glaube ich nicht zum Problem dieser oder?

00:14:22: Wie siehst du das?

00:14:24: Nein, ich würde auch denken dass Paare die ein leibliches Kind bekommen.

00:14:30: Dass es auch da vielleicht Unterschiede gibt in der Intensität des Wunsches.

00:14:37: also das ist ja nichts was es nur bei Pflegeeltern gibt und ich glaube das ist etwas ganz Natürliches.

00:14:42: Ich glaube nur dass wir natürlich durch die lange und intensive Vorbereitung die wir auch mit den Pflege Eltern machen natürlich nochmal auf ganz andere Punkte eingehen, als es jetzt Menschen erfahren würden die jetzt schwanger werden zusammen und den Kind bekommen.

00:15:02: Also ich glaube das ist der Großunterschied.

00:15:04: aber da liegt natürlich auch ganz viel Potenzial.

00:15:07: Eltern oder Pflegeeltern die erstmal vergeblich versucht haben ein eigenes Kind zu bekommen Vielleicht auch eine Kinderwunschbehandlung in Anspruch genommen haben.

00:15:21: Die haben sich ja sowieso schon sehr tief damit auseinandergesetzt und vielleicht sogar auch schon so ein Art Trauerprozess sind sie durchlaufen... Und entscheiden sich dann wirklich, ja aus einer guten Überlegung und überzeugt halt den Schritt zu gehen wenn die sich an uns wenden.

00:15:42: Weil dem geht ja immer was voraus.

00:15:43: also bevor man zum Hörer greift oder die E-Mail schreibt hat man eigentlich schon einen Dialog geführt.

00:15:51: Das hast du gerade gesagt weil in der Vorbereitung wird es sich genau wieder geben setzt man sich nochmal ganz anders mit diesen Themenfamilie werden als wenn quasi mal auf einem natürlichen Wege, einen Inzeugten.

00:16:06: Da spricht man natürlich in den meisten Fällen vorher drüber aber nicht so systematisch und so intensiv.

00:16:15: Was ist denn das?

00:16:16: Besonders was bespricht ihr dann in der Vorbereitung und welchen Aspekt hat dann auch diese paar Ebenen dabei?

00:16:22: Nein erster Linie ist es uns natürlich wichtig erstmal die Person kennenzulernen als Persönlichkeiten Und erstmal so zu schauen, wie gehen die durchs Leben?

00:16:34: Mit welchen Überzeugungen mit welchen Grundhaltung und Werten.

00:16:40: Das schauen wir uns gar nicht durch eine sehr wertende Brille an sondern eher durch ein neugieriges Interesse weil wir wollen ja schon hinterher wenn wir dann nach dem Prozess in die Vermittlung gehen auch nur möglichst gute Passungen gutes Match zwischen Pflegeeltern und Pflegekind Erzielen und im Verlauf dieser Vorbereitung gehen wir natürlich auch viele Themen durch, die das Kind betreffen.

00:17:08: Die ganze rechtliche Situation, die eine Pflegeäternschaft so besonders machen.

00:17:13: aber ich finde es auch immer wichtig mal zu fragen wenn ihr euch streitet wie macht ihr das eigentlich?

00:17:19: Man kann davon ausgehen dass jedes Paar auch so eine eigene Konfliktkultur hat.

00:17:26: Und wenn man jetzt mal so an sich oder seine Freunde denkt, ich glaube da fallen jetzt hier ein paar Spiele ein.

00:17:33: Manche die streiten sehr leidenschaftlich und da wird es vielleicht auch mal lauter, manche haben eher eine Harmonie-Wiederherstellungskultur würde man sagen.

00:17:45: Die versuchen Streit eher zu vermeiden und denen ist Harmonie ganz wichtig.

00:17:51: Das finde ich schon auch immer interessant, Menschen in diesem Bezug nochmal so besser kennenlernen zu können.

00:17:59: Genau das ist uns schon wichtig herauszufinden was haben die für eine Streitkultur und ist es auch ne Kultur?

00:18:05: Und wenn ja wie sieht die aus?

00:18:07: also kloppen sie sich richtig lautstark oder ist das eher so so intellektuell verbal?

00:18:16: Was irritiert mich jetzt dass du sowas sagst so er Und was uns natürlich auch interessiert in der Kennenlernphase, wie stabil ist die Beziehung?

00:18:26: Also welche Krisen zum Beispiel, die auf wertvoll sein könnten.

00:18:30: Eine Krise ist ja ein Wandel oder sowas.

00:18:33: Wie wandelt fähig?

00:18:34: seid ihr eigentlich also wenn Veränderungen kommen auch belastbare Veränderung?

00:18:39: Wie seid ihr in der Vergangenheit damit umgegangen und wie auch unterschiedlich mit umgegangene?

00:18:44: welche Ressourcen habt ihr da?

00:18:50: welche Hilfsquellen gibt es, wo tank ich auf?

00:18:56: Das sind vielleicht auch noch Themen die doch mal interessant sind.

00:19:00: Aber das so ein bisschen rauszufinden im Dialog ist sehr hilfreich.

00:19:06: Ja bevor wir dann auf diese Sachen kommen und wenn natürlich jetzt auch dir halt auch mal natürlich über schwere Themen sprechen habt ihr denn So Beispiele, wo ihr denkt, dass in dieses Haus ein Pflegekind eingezogen ist.

00:19:26: Die hat auch die Beziehung eines Paares extrem bereichert oder positiv verändert?

00:19:31: Ja da fallen mir viele Beispiele ein und das finde ich ja auch das Absolut Bereichernde an unserer Arbeit, dass wir Menschen und Familien über so viele Jahre begleiten dürfen und einem dann natürlich auch so auffällt, welche Wandlungen da auch stattfinden.

00:19:52: Und ich habe da schon mehrere Familien im Kopf wo ich denken würde vor drei vier Jahren war das eine ganz andere Situation.

00:20:03: und jetzt komme ich dazu denen.

00:20:05: und irgendwie liegt überall Spielzeug rum Die Wohnung oder das Haus sieht ganz anders aus und die Urlaube, die die Familie vollbringt sind plötzlich ganz anders.

00:20:18: Und dann denke ich auch immer wow!

00:20:23: Wie frei sie sich auf diesen neuen Lebensentwurf eingelassen haben.

00:20:30: Das ist einfach wunderbar, das miterleben zu dürfen.

00:20:33: Ich habe da gerade ein freshes Beispiel noch im Kopf.

00:20:37: Als wir mal in einer Familie waren, sah es wirklich aus wie bei schöner Wohl.

00:20:41: Aber wirklich sehr geleckt und glastisch und alles schön weiß.

00:20:45: Weißer Teppich, weiße Möbel, weißen Polster-Galituren... Und dann kommt da so ein Kind und dann sieht's wirklich anders aus.

00:20:52: So hast du eben das schöne Wort gesagt.

00:20:54: Dann ist es bunt auf einmal.

00:20:55: Da liegen Kinderbücher rum und Spitzhochkisten und einen Hubschauer, der kaputt irgendwo auf dem Teppig liegt und so.

00:21:02: Das ist dann schon schön und die Menschen schauen auch anders als vorher.

00:21:07: Also das was ich an meinem Beruf sehr geliebt habe oder auch immer noch liebe, wenn so ein Kind kommt frisch, frisch traumatisiert sage ich mal und da sieht man dann auch dass es dann klein bisschen unternährt, blass!

00:21:25: Und dann lebt das da vier fünf sechs sieben Wochen.

00:21:28: und dann kommt man wieder Und das Kind sieht ganz anders aus.

00:21:32: Er hat auf einmal unglaublichen Schub gemacht, die Augen strahlen ganz anders zum Beispiel und dieses Strahlen der leuchtenden Augen wirkt sich natürlich sofort auf das Paar aus, auf die Menschen, die das hinbekommen haben mit diesem Kind einen sicheren Ort zu geben und Stabilität usw.

00:21:52: Schutz und Sicherheit ist ja immer das Wichtigste.

00:21:55: Ja also kommt an der Stelle wo es vorher ein paar gab, eine paar Ebene gab entsteht an der Stelle eine neue Elternebene.

00:22:07: Und das ist ja auch das, wir haben uns im Vorfeld besprochen von wegen dass es eine paar Ebenen und eine Elterneebene gibt.

00:22:14: Möchtet ihr da aber nochmal das vielleicht in eigenem Wort sagen was damit genau gemeint ist mit dieser paar Ebener elternebene?

00:22:20: Oder habe ich das gerade schon ausreichend gesagt?

00:22:22: weiß ich jetzt nicht.

00:22:23: Also

00:22:23: ja also es gibt ja dieses neudeutsche Wort Me Time.

00:22:29: Da müsst ihr dann sagen, habt ihr noch ein Couple Time auch.

00:22:32: Also das ist so wenn man Eltern wird, isst man ja beides.

00:22:35: Also da ist man ja mindestens zu zweit unterwegs einmal als Papa oder Mama und einmal als Partnerin.

00:22:42: Und das so bisschen beides auch mal im Blick zu haben dass es zwei unterschiedliche Bedürfnisse gibt einmal als Eltern und einmal auch als Paar gemeinsam diese Paarebene nicht ganz aufzugeben Sondern die Paar-Ebene zu pflegen, weil das dient ja auch der Wiederherstellung von Energie und Käften und Zuversicht usw.

00:23:05: Also das ist glaube ich sehr wichtig, dass es dich verloren geht.

00:23:09: Da müssen wir als Berater darauf achten, dass da die Paarebene nicht so kurz kommt.

00:23:15: Sonst sind hier irgendwann auch gebrannt.

00:23:17: Okay also das ist das Akkuladegerät für alle Sachen im Alltag Anfall.

00:23:24: Fingern eine Steckdose und dann geht's wieder

00:23:27: ab.

00:23:27: Nicht zu viel, nicht soviel Watt bitte.

00:23:29: Lisa mit diesen beiden Ebenen ein paar Ebene und Elternebene.

00:23:33: Jetzt haben wir gerade gesagt Finger in der Steckdose.

00:23:37: Wir sind überschrieben.

00:23:38: aber so ein Business ist es vielleicht, sodass das eine und das andere braucht.

00:23:42: Und woran gibt es irgendwelche Indikatoren?

00:23:46: So individuell wie das natürlich für jede Beziehung, für jede Familie ist, aber gibt's so Indikatorn, woran man merken kann dass beides gut funktioniert?

00:23:55: Ja, sicherlich.

00:23:56: Und die sind aber sehr individuell und ich glaube das können dann die Partnerpersonen am Ende der besten sagen ob das gerade für sie funktioniert.

00:24:08: Das wird für uns Außenstehende wahrscheinlich oft gar nicht so gut sichtbar.

00:24:12: Aber Ich Glaube Erstmal ist das ja so, dass zu Beginn einer Elternschaft erst mal auch die Paarbeziehung in den Hintergrund rückt.

00:24:23: Also wenn man sich vorstellt zwei Menschen möchten oder bekommen ein Kind entweder einen Pflegekind oder ein leibliches Kind dann ist es ja erstmal ganz normal, dass die Paarebene deutlich an den Hintergrunden rückt und man quasi vom Liebespaar eher in so eine Partnerschaft übergeht, es wird funktionaler.

00:24:46: Und das ist ein ganz normaler Prozess und der ist auch gut weil wir natürlich mit der Funktionalität die so eine Partnership dann plötzlich auch bekommt sicherstellen dass wir uns gut um dieses kleine Wesen kümmern können, dass wir das jetzt mal am Leben halten können.

00:25:06: also der volle Fokus liegt darauf die Bedürfnisse dieses kleinen, vulnerablen Menschen gut versorgen zu können.

00:25:15: In Untersuchungen lesen wir ja oft das gerade in den ersten fünf Jahren Eltern ihre Beziehung als etwas schlechter beschreiben also die Beziehungsqualität wird als etwas geringer eingeschätzt.

00:25:33: längerfristig zeigt sich aber, dass das Leben mit Kindern die Beziehung auf jeden Fall zu bereichern scheint.

00:25:43: Und ich glaube, dass erst mal vielleicht diese Paar-Ebene so den Hintergrund rückt – das ist eben ein ganz natürlicher Prozess.

00:25:50: und dann sind wir eher auf der Elternebene, da geht es darum dem Kind alles zu geben was es braucht und vor allen Dingen die Elternrolle auch miteinander zu erforschen.

00:26:00: Ich erlebe ja dann meinen Partner oder meine Partnerin plötzlich nicht nur als die Person, die sie ist sondern plötzlich in einer anderen Rolle nämlich als Mama oder Papa.

00:26:11: Das ist einerseits total bereichernd und schön.

00:26:13: dadurch kriegt die Beziehung auch noch mal eine andere Tiefe und man geht auch noch meinen anderen Wachstumsprozess zusammen.

00:26:22: aber natürlich Ist das dann auch ein schmaler Grad?

00:26:25: In dem Punkt auch zu sagen Nein!

00:26:27: Die Paarebene hat eben auch ihren Raum Und ich glaube das genau meinte mein Kollege vorhin dass es dann natürlich ganz wichtig ist, auch zu gucken.

00:26:38: Wie können wir die gut pflegen und weiterhin aber zu hundert Prozent für unser Kind, unser Baby da sein?

00:26:47: Also Hundert Prozent auf jeden Fall erst mal da sein.

00:26:50: Aber nicht hundert Prozent da sein im Physikalischen sondern das es halt auch Möglichkeiten gibt sich zu zweitzusehen und was auch immer zu machen.

00:27:00: Habt ihr gute Beispiele, wo man merken kann wie man einfach gut in den Austausch gehen kann?

00:27:04: Weil ich glaube das ist natürlich auch immer nicht immer leicht anzusprechen.

00:27:07: Wie ist es mit der Paarebene gerade wenn man eben im Alltag ist?

00:27:12: sie kann es gelingen einfach darüber gut dem Austauscht zu bleiben.

00:27:15: Also meistens sind ja Menschen selbst organisierte Wesen die dann abends offen so versitzen nach nachgeleisteter Arbeit und den kleinen Button oder das kleine Mädchen über den Tag hinweg begleitet haben, abends völlig erschöpft sind.

00:27:34: Und dann hat der Mann gerade noch die Pampers gewickelt und die Frau hat das Kind geführt dazu der Klassiker.

00:27:44: und dann sitzen sie abends zusammen auf dem Sofa und halten sich die Hand und sagen boah das haben wir heute geschafft zusammen.

00:27:53: Wie weiß ich kenne diese Untersuchung nicht mit den ersten fünf Jahren.

00:27:56: also ich war auch mal Eltern Das heißt, ich bin es immer noch.

00:27:59: Ich habe auch mal kleine Kinder gehabt und das war wirklich so, ich erinnere mich gut.

00:28:03: Ich hab nämlich gerade überlegt ob das bei mir auch so war.

00:28:06: dass da die diese paar Ebenen sehr in den Hintergrund gerät fand ich eher nicht weil dieses gemeinsame Projekt dieses Kind zu versorgen Da waren wir auch stolz.

00:28:23: Also das war ein Projekt, es ist anders als wenn man sich einen neuen Wohnwagen kauft oder so und er als Projekt oder ein Haus gebaut hat.

00:28:30: Das ist nochmal etwas was auch verbinden kann.

00:28:34: also darüber kann man auch Dialogisieren.

00:28:38: ich glaube Drucker-Tester hat mal gesagt Liebe ist vor allem dass man miteinander spricht und im Dialog ist.

00:28:44: Ich habe da um Beispiel wo das wirklich so war, wo so ein Ehepaar noch einmal richtig So ein Fühling erlebt hat, so einen zweiten oder dritten mit dem Kind und daran gewachsen ist.

00:28:54: Und die Paar eben sogar trotz der Elternebene sich auch entwickelt hat und befeuert wurde.

00:29:02: Hier in Physiologis sagen heute glaube ich, Befeuern ist immer so ein netter Ausdruck.

00:29:07: Also das ist aber nochmal vielleicht zu dem was wir am Anfang gesagt haben zur Motivation Wie stark ist dieser Wunsch, noch mal so ein Projekt hinzubekommen?

00:29:17: Das kann man ja sowohl negativ als auch positiv bewerten.

00:29:19: Ich habe es glaube ich eher positiv beschrieben.

00:29:21: gerade Sind stiftendes projekt.

00:29:25: wichtig ist aber auch nicht nur die paar eben weil wir sind ja nicht nur als Paar unterwegs sondern auch als Individuum.

00:29:31: das darf man glaube ich auch nicht vergessen.

00:29:33: und liebe dich selbst wie dein Nächsten heißt das glaube ich ursprünglich im hebräischen also umgekehrt.

00:29:39: Und diese Selbstliebe Die bezieht sich sowohl auf mich selber als auch in die Liebesbeziehung, die ich mit meinem Partner oder Partnerin habe.

00:29:49: Also das gut im Balance zu halten ist ja noch mal eine erweiterte Ebene.

00:29:54: also gibt es so viele Ebenen, die Ich-Ebene, die Elternebene und die Paarebene.

00:29:59: Wir blicken aber ein bisschen auf dieses Spezifische Ding was Pflegefamilien haben nämlich dass dort ein Pflegekind einzieht.

00:30:06: Ein Kind, der schon eine besondere Geschichte hat bei den erwachsenen Menschen angefangen sind und mit anderen Menschen.

00:30:15: Also wenn ein Pflegekind einsiebt, bringt es ja genau diese Geschichte mit und hat auch eine eigene Familie die Herkunftsfamilie wo das Kind halt nicht mehr leben kann.

00:30:25: Das ist so eine spezielle Bedeutung eigentlich für die Paarebene weil es vielleicht einfach nicht das eigene Kind ist, das hatten wir gerade schon gesagt.

00:30:31: aber ist das so etwas wie du denkst?

00:30:36: Auch schon allein das ist etwas was einfach etwas Besonderes ist, dass es halt ein Pflegekind ist.

00:30:42: Ich glaube, dass es ganz individuell, das nämlich zumindest so war.

00:30:47: Dass es manchmal eine Betonung hat und manchmal aber auch gar nicht.

00:30:56: Und ich glaube, das hängt sehr davon ab wie die Pflegeeltern, was auch im Alltag gestalten und ihre eigene Rolle sehen.

00:31:09: Aber nichtsdestotrotz... hat das Kind natürlich auch Vorerfahrungen gemacht, die dann von den Pflegeeltern auch im Alltag erst mal ja aufgefangen werden müssen.

00:31:20: Und gerade wenn es um Themen geht wie vielleicht Vernachlässigung oder vielleicht hat das kind auch Gewalterfahrung gemacht, sind das ja erstmal auch schwere Themen, die mit in den Haushalt einziehen die man als Eltern auch erst mal ausbalanciert gemeinsam.

00:31:47: Also meistens können wir davon ausgehen, dass Kinder in ganz jungen Jahren schon sehr traumatisiert sind sowie du sagst Gewalterfahrung, Verwahrlosung etc... Was bedeutet natürlich für die Pflegeeltern dann?

00:32:05: Wie gehen sie damit um?

00:32:07: Und das ist ja die große Herausforderung mit traumatisierten Kindern maximal einen sicheren Ort zu geben und zu stabilisieren.

00:32:18: Das ist auch schon auf ein professioneller Akt, der da passieren muss und darauf werden unsere Pflegeeltern ja auch vorbereitet.

00:32:26: Liebe allein reicht nicht.

00:32:27: Es gibt eben viele Dinge an denen man denken muss... um mit diesem Kind umzugehen, zum Beispiel was sich dann wieder auf die Paarbeziehung auswirkt.

00:32:36: Das ist ja unser Hauptthema.

00:32:40: Wenn ein Kind, sagen wir mal vom Vater geschlagen wurde oder eingesperrt wurde oder von der Mutter Dass das Kind diese Erfahrungen, diese frühen Erfragungen überträgt auf z.B.

00:32:57: die Pflegemutter.

00:32:58: und die Pflegemutter wird aggressiv behandelt gar nicht so sehr wie sie es gewünscht hat nämlich mit liebevollem umgang und dankbarkeit sondern eher meine gute du bist ja richtig scheiße weil meine mutter war auch scheiße also kannst du hier auch gar nicht anders sagen wir nennen das retenszenieren, also die retenscenieren nochmal ihre geschichte mit den Menschen mit denen sie vorher die erfahrung gemacht haben.

00:33:25: Und dass auszuhalten ist sicherlich schwer für das paar und da hängt es dann sehr stark vom Partner ab oder von der Partnerin, wie sie da unterstützend beiseite steht wenn es zu solchen Übertragungsphänomen kommt.

00:33:42: Und natürlich gibt es auch diese sogenannten Gegenübertragung.

00:33:46: welche Knöpfe werden bei mir als Mutter gedrückt dass ich direkt unter die Decke gehe oder vielleicht selber einen Wutausbruch kriege?

00:33:53: Die muss man ja auch kennen also seine eigenen inneren Anteile.

00:33:58: Wie reagiere ich eigentlich auf Provokationen, auf Aggressionen?

00:34:02: Auf Verweigerung vom Liebe und so was.

00:34:05: Weil die Kinder, die wir so oft ermitteln, haben ja erstmal einen nicht so starkes Urvertrauen wie wir das haben möglicherweise.

00:34:16: Und das Urvertrauen wieder zu gewinnen ist die hohe Kunst an.

00:34:21: Das führt oft an Grenzen... gemeistert werden müssen von den Beteiligten.

00:34:30: Ja, das ist ja gerade für so ein kleines Kind einfach auch eine riesen Aufgabe und das passiert nicht einfach nur mit dass alles nett ist sondern es ist glaube ich einfach eine riesige Entwicklungsaufgabe die das Kinder in der Stelle noch hat.

00:34:46: Ich hab jetzt gerade noch... Und

00:34:47: die Eltern auch.

00:34:48: Natürlich!

00:34:49: Das ist eine Riesel,

00:34:50: wo du

00:34:50: bei dem Projekt warst?

00:34:51: Es ist ein Riesenprojekt was man da an der Stelle auf jeden Fall hat.

00:34:54: das kann wunderschön sein aber alles was wundeschönes kann auch einfach auch anstrengend sein oder halt auch dass es auch Belastungssituationen gibt.

00:35:04: ich habe jetzt gerade nochmal anders gedacht wenn beispielsweise er ist einfach kleineren Alltagskonflikt nehmen muss einfach mal auf der zwischen den Eltern gibt und die streiten sich Und das Pflegekind hat dann ja wahrscheinlich auch, egal wie zwei Jahre in der ersten Familie gelebt haben und kennt da auch Streisituationen.

00:35:27: Die sind aber vielleicht vollkommen eskaliert.

00:35:29: mit Gewalt

00:35:30: etc.,

00:35:30: pp kann das Kind natürlich auch wenn sie ein Streit bei den Fegeeltern zieht halt auch, nennen wir es Trigger also Triggermomente eben Spüren von wegen, oh was passiert jetzt hier?

00:35:43: Bin ich jetzt auch vielleicht gerade in Gefahr.

00:35:47: Habt ihr das so schon erlebt oder ist passiert sowas häufiger oder wie bespricht man sowas eigentlich als Familienberaterin an der Stelle?

00:35:57: Prima ist es natürlich wenn wir dann durch die Pflegeeltern auch von solchen Situationen erfahren und... Die sind ja dann häufig sehr eindrücklich, wenn Kinder mit Angst oder Schrecken auf gewisse Situationen reagieren.

00:36:17: Und in den meisten Fällen handeln die Pflege Eltern ja intuitiv erstmal richtig und beruhigen das Kind.

00:36:24: Aber im Nachgang kommt eventuell vielleicht auch die Frage, ob wir den Streit eher vermeiden sollen?

00:36:35: Ich meine, im Aufwachsen in einer Familie steckt ja ganz viel Potenzial.

00:36:39: Nämlich dass wir lernen wie Konflikte gehen und deswegen ist es auch wichtig das Kinderlernen von ihren Eltern.

00:36:49: Wie trage ich ein Konflikt aus?

00:36:51: Wie versöne ich mich danach wieder?

00:36:56: Dass der Konflik nicht in der Eskalation ändert sind alles korrigierende Erfahrungen die Kinder dann machen können.

00:37:05: Deswegen wäre jetzt Streit natürlich nicht zwingend zu vermeiden, eher dem Kind nochmal mehr Sicherheit geben ist.

00:37:12: Vielleicht bei Kindern die schon das Verständnis haben auch gut zu erklären.

00:37:16: Warum haben wir uns gerade gestritten?

00:37:18: Das bedeutet aber nicht dass wir uns nicht mehr lieb haben und ja so dann auf eine passende Art auch ne Erklärung finden für das Kind.

00:37:31: Und ich glaube eigentlich Die Pflegeeltern in der Beratung immer eher bestrebt, wirklich ihren Job gut zu machen und eine möglichst positive Situation für das Kind herzustellen.

00:37:52: Und ich glaube es ist aber ganz wichtig nochmal zu betonen Kinder brauchen keine perfekten Eltern die immer alles richtig machen und sich in jeder Situation Ja, perfekt verhalten.

00:38:05: Das gibt es sowieso nicht sondern Eltern die ja gut genug sind aber auch sich nicht zu viel Druck machen.

00:38:17: das finde ich eher wichtig.

00:38:19: Wie siehst du das?

00:38:20: Ja, ich sehe das genauso.

00:38:24: Also der Anspruch... Ich fand das

00:38:26: wichtig.

00:38:26: mit der korrigierenden Erfahrung glaube ich.

00:38:28: Das ist ja das was ganz langer Prozesses bei Pflegekindern.

00:38:33: Also der Gerard Hüter hat mal gesagt, das Gehirn ist dumm.

00:38:36: Weil es Gehirnen ganz schlecht verlernt und das Geirn muss immer wieder neu überschrieben werden mit neuen Informationen, neuen Erfahrungen.

00:38:44: Und das ist glaube ich das heilsame daran.

00:38:46: also die... Wie hast du das genannt?

00:38:48: Die Korrigierende Erfahrung.

00:38:50: Das korrigieren

00:38:50: da genau.

00:38:51: Es gibt im Gestort aber lange bis dann diese Sicherheit wieder da ist.

00:38:56: Hier ist es anders als vorher so.

00:38:59: Hm, genau!

00:39:00: Ja,

00:39:01: das heißt denn auch werden einfach diese kleinen Alterskonflikte.

00:39:04: Da sind, die müssen nicht... da muss sich auf, keine Ahnung, stunggeschaltet werden und bloß nicht vor dem Kind sondern die dürfen passieren wo man dann aber zumindest kurz danach mit dem Kind noch einmal bespricht.

00:39:18: So stell ich mir das jetzt gerade vorm mit dem kind besprix von wegen, weil mein Papa haben sich grad gestritten, aber das ist gut und wir haben uns auch lieb.

00:39:25: Wir hatten grade nur eine kleine Warnverschiedenheit.

00:39:30: Wir machen das hier so und wir vertragen uns dann, dass das Kind genau diese korrigierenden Erfahrungen an der Stelle sammeln kann.

00:39:37: Aber klar, dass dieser Prozess ein bisschen länger dauert und nicht mit einmal sagen, dass alles überschrieben ist, dass es glaube ich gerade die ersten Jahre einfach so auch einprägsam sind.

00:39:47: Das sind die ersten Erfahrungen, die das Kind an der Stelle halt sammelt.

00:39:50: Und die sind wahrscheinlich die einprägsamsten.

00:39:53: Vielleicht noch ergänzend... Man kann ja mit einem zwei-, drei-jährigen Kind das noch nicht erklären.

00:39:58: Dann ist es gut, man setzt sich mit dem Kind schön in der Kuschelecke auf Soffer und dann gibst du ganz tolle Bilderbücher.

00:40:04: wo dann was weiß ich?

00:40:06: Die kängure Eltern sich gestritten haben und dass das kleine Kind ausm Körpchenfront gefallen ist.

00:40:11: und nur wird das wieder aufgeholen.

00:40:12: Und man muss das natürlich altersgemäß spielerisch auch dann wieder eben korrigieren.

00:40:18: und dann setze ich am besten der Papa dazu wenn die beiden sich gesprochen haben sieht das Kind auch sofort und spürt Die reden ja trotzdem noch miteinander, so und kuscheln sogar.

00:40:28: Also das ist...

00:40:31: Wie isst denn das?

00:40:31: Ich meine ihr seid ja an der Stelle FamilienberaterInnen aber vor allem auch mit dem Fokus aufs Kind.

00:40:38: Und ihr beiden seid jetzt aber halt dazu halt auch Paartherapeutin.

00:40:42: Aber es ist ja nicht einfach eure primäre Aufgabe An der Stelle quasi beispielsweise eine Paarberatung zu machen, sondern euer Blick redet sicher auf die Familie aber insbesondere auf das Kind glaube ich, ansonsten müsste mich da an der Stelle korrigieren.

00:40:58: Wenn jetzt beispielsweise eine Familie bei euch sagt ja wir haben quasi auch Familieninterne Themen oder Themen auf der Paar-Ebene wird das schnell angesprochen?

00:41:10: Oder gibt es da halt auch Hemmungen dass vielleicht in so einer Familienberatung bei euch anzusprechen?

00:41:16: also kommt das Gibt es da Familien, die da relativ offen mit umgehen?

00:41:21: Und was hilft euch an der Stelle?

00:41:22: Weil ich mein ihr habt einen Blick auf das Kind und habt vielleicht irgendwie den Gedanken.

00:41:27: Oh!

00:41:27: Ich glaube irgendwas in der Familie... Da gibt's irgendwie auch spezifische Themen, aber ich weiß noch nicht, ob was da irgendwie dran ist.

00:41:35: Was hilft euch, um einfach auch an der Stelle überhaupt eine gute Beratung geben zu können?

00:41:41: Also erstmal finde ich ganz wichtig zu sagen dass wir natürlich keine Paartherapie machen.

00:41:48: Und das ist, finde ich auch ganz wichtig, das noch mal klar abzugrenzen, weil Paar Therapie oder Paar Beratung hätte einen ganz anderen Kontext?

00:41:57: Wir bewegen uns ja hier im Bereich der Jugendhilfe – das heißt unser Fokus liegt in erster Linie auf dem jungen Menschen und dass der eben gut und sicher groß wird in seiner Pflegefamilie.

00:42:09: Und denn in einer Paar-Therapie oder Parberatung da hätte ja das Paar den Fokus logischerweise und da entscheidet auch das Paar, welche Themen es einbringen.

00:42:20: Da geht es natürlich auch noch mal auch häufig um Themen die jetzt im Jugendhilfekontext nichts zu tun haben wie vielleicht Intimität oder solche Themen würden wir ja in der Beratung auch aussparen wenn Paare berichten, dass sie sich vielleicht in der Krise befinden und vielleicht auch eine Trennung im Raum steht oder es vielleicht darauf hinausläuft.

00:42:50: Dann finde ich schon wichtig auch die Möglichkeit aufzuzeigen das es da eben auch geeignete Stellen gibt wie Beratungsstellen Paratherapeutinnen, wo dann nochmal so ein exklusiver Raum nur für das Paar ist.

00:43:10: Aber natürlich versuchen wir erstmal auch rauszufinden, wo liegt jetzt der Hase im Pfeffach?

00:43:16: Geht es hier um Themen die das Kind mitbringen, die einfach für ganz viel Dynamik auf der Paarebene sorgen wie ja mein Kollege vorhin auch angesprochen hat.

00:43:26: Dann wäre das schon ein Thema für die Beratung dass wir auch mal schauen könnten Wie verläuft denn so eine Situation ab?

00:43:32: Hat sich hier schon mal ein Muster etabliert, worauf sich dann immer wiederkehrende Probleme gründen.

00:43:41: Da hätte man dann schon auch Interventionsmöglichkeiten, die man aber mit den Pflegeeltern gemeinsam besprechen würde

00:43:48: und sich die Erlaubnis dafür holen, dass wir das mal an darf.

00:43:50: Absolut!

00:43:51: Wenn uns das auffällt, spüren wir ja wenn es da Konflikte gibt, die unausgesprochen sind oder unter einen Teppich gekehrt Und natürlich dürfen wir auch Beratung machen.

00:43:59: Also, wir sind ja Familienberater auch und ich glaube Beratungen kann man nicht vermeiden, sollte man auch nicht weil man kann nicht immer mega neutral sein sondern man muss ja auch unterschiedliche Aspekte im Blick haben und vor allem also eher lösungsorientiert gucken.

00:44:16: Was macht er denn jetzt damit?

00:44:18: Also reicht das dass wir das hier miteinander besprechen und wie als Berater vielleicht nur Prozessbeschleuniger und ihr dann irgendwie selber das löst oder noch mal zusätzlich eine Beratungsstelle aufsucht, oder in einer Partherapie der Beratung macht.

00:44:32: Das sehe ich genauso wie du, dass es nicht unser Job ist aber zumindest das im Blick zu behalten und zu schauen, wie geht er jetzt zwar mit um?

00:44:42: Wo ist ein guter Ort, dass ihr das gut versorgt diese Streitigkeiten unterschiedlichen Sichtweisen oder was auch immer es gibt.

00:44:50: Und daran anschließend finde ich eben das Thema öffentliche Familie auch nochmal ganz brisant, weil natürlich auch mit der Zeit Pflegeeltern merken da gibt es so diesen Blick von außen.

00:45:04: Natürlich gibt's einmal den die Familienberaterin, die regelmäßig kommt und dann gibt es aber häufig ja noch den Vormund oder die Ergänzungspflegerin, die ab und zu in den Haushalt kommt.

00:45:19: Und natürlich auch eine Person vom Jugendamt, die zuständig ist.

00:45:24: Das heißt ja auch hier würde ja eventuell ne Problematik öffentlich werden oder vielleicht auch zumindestens durch Dritte beobachtet Manchmal vielleicht auch ungewohnt oder unangenehm anfühlen, wenn man merkt das ist nicht mehr ganz im Bereich des

00:45:50: Privatten plötzlich.

00:45:52: Natürlich so ein Punkt Charme ist.

00:45:54: natürlich glaube ich auch irgendwie vielleicht irgendwie dabei und ich glaube öffentliche Familie, wenn es gut läuft, ist es wahrscheinlich einfach leichter als wenn's gerade mal kritisch ist öffentliche Familien zu sein weil da kennt man ja auch Gute Sachen erzählt man gerne und unangenehme schlechter.

00:46:14: Und wenn, wenn man dann ein Pflegekind hat... ...und ich meine ihr seid jetzt nicht vom Jugendamt aber er erfüllt quasi einen Auftrag des Jugendamts der Jugendhilfe,... ...dann kann das natürlich sein dass man da auch erst mal Hemmung hat das anzusprechen so ne?

00:46:31: Ich glaube aber.... So wie ich euch jetzt höre, dass ihr damit schon erstmal empathisch umgeht und nicht als erstes hingen von wegen.

00:46:40: So alles klar!

00:46:40: Dann schauen wir mal was jetzt hier mit dem Kind passieren kann.

00:46:42: Sondern erst einmal zu gucken okay Lass mal wenn ihr sprecht darüber sprechen wollt können wir gerne drüber sprechen aber das ist wichtig.

00:46:49: Wenn jetzt wirklich eine Trennung in Raum steht Können ja viele die Frage haben darf ein Kind denn überhaupt?

00:46:55: Wenn ich mich jetzt vor meinem Partner trenne Kann das Kind denn wo bleiben das Kind?

00:47:01: Wie läuft es denn überhaupt?

00:47:02: Kann das überhaupt bei einem der Elternteile bleiben?

00:47:06: Kann das getrennt erzogen werden, so wie Trennende Paradas halt auch machen.

00:47:11: Keine Ahnung da gibt es irgendwie einen.

00:47:13: Drei, drei vier Modell zwei, zwei fünf gibt's ja die tausend die interessantesten Betreuungsmodelle.

00:47:19: Aber wie ist das bei Pflegekindern?

00:47:20: also ist das genau so geregelt oder muss man da noch was Besonderes beachten und geht das Jugendamt beispielsweise auch dieser Sache mit Oder muss man Angst haben dass ein Pflegekind dann doch nicht mehr in der Familie leben kann.

00:47:35: Wie ist das?

00:47:37: Also erst mal hat, ist es natürlich überhaupt nicht gewollt, dass das Kind die Familie verlässt.

00:47:50: Das möchte man ja oder das will jeder vermeiden, dass dieses Kind hier einen erneuten Beziehungs- oder Bindungsabbruch erfährt.

00:48:00: Aber natürlich sind die Lösungsmöglichkeiten, die es im Falle einer Trennung gibt auch sehr individuell.

00:48:10: Das hängt ja immer davon ab, was dann das sich trennende Paar wünscht.

00:48:17: Aber da gibt's keine... also das war ich glaube der Kennerfrage.

00:48:20: Also das Kind wird an dieser Stelle ähnlich behandelt wie als wenn ein leibliches Kind ist.

00:48:26: Es gibt jetzt nicht irgendwie wo das Jugendamt sagt so, dass geht jetzt nicht!

00:48:29: Also das Kind darf in dieser Familie bleiben, wo auch wie auch immer diese Familie dann weiter leben wird.

00:48:36: Ob in zwei Häusern oder verges Modell auch immer.

00:48:41: Also aus meiner Freundin so dass es meistens der Fall ist, wie du das gerade geschildert hast, dass das Kind bleibt bei dem einen eben Lebenspartner oder Partner, Partnerin.

00:48:53: Es ist sehr selten, dass er aufgrund einer Trennung ein Kind ganz herausgenommen wird.

00:48:58: Das ist absolut selten!

00:48:59: Ich habe es glaube ich ganz ganz selten erlebt vielleicht drei viermal in meinen achtzehn Jahren, die ich das gearbeitet hab.

00:49:05: Also meistens guckt man schon, dass die Person wenn sie dann stabil genug ist noch auch manchmal mit Unterstützung da guckt natürlich auch was hat die für einen Umfeld?

00:49:13: also gehen wir jetzt machen mal so ein Beispiel der Mann erträgt es nicht mehr und zieht aus und die Frau bleibt alleine ziehen zurück.

00:49:23: Was hat die für Unterstützungsmöglichkeiten?

00:49:25: Und da gucken wir natürlich, sind wir dann auch dran zu schauen.

00:49:30: Gibt es Unterstützung im privaten Umfeld oder müssen wir zusätzlich als Träger Unterstützung anbieten?

00:49:37: Das ist aber möglich dieses Pflegeverhältnis nicht eng zu aufzulösen sondern wird.

00:49:45: der WPL-Vertrag, also dieser Pflegevertrag, verändert das Jugendamt und spielt meistens mit Weil die uns vertrauen, dass wir das gut überprüfen.

00:49:53: Ob es alleine dann mit dieser alleinerziehenden Person weitergehen kann oder nicht?

00:49:58: Und dann wird der Vertrag umgeschrieben und dann ist eben der vielleicht wenn es gut läuft... Der Pflegevater nehmen wir mal wieder dieses Beispiel auch noch aktiv irgendwie trotzdem beteiligt also wen ein weiblicher Vater der Besuchsrecht hat oder sowas ummerksam ist.

00:50:16: Das muss man gucken ob das geht.

00:50:17: aber meistens geht auch das

00:50:19: Und das wäre dann eben auch Aufgabe der von uns Beratern, das gut zu klären und auch zu schauen.

00:50:28: Wo steht das Kind in der Trennung?

00:50:32: Auch wie kann man das Kind immer wieder stabilisieren wenn wir davon ausgehen dass das Kind dadurch vielleicht Unsicherheiten erfährt aufgrund der eigenen Biografie und da mit den paar gemeinsamen Gespräche zu führen über die Neugestaltung.

00:50:50: Das ist ja auch keine Seltenheit, dass sich Pflegeeltern trennen und das Pflegekind mit einer Erziehungspersonen weiter zusammenlebt.

00:51:11: Und dann diese Person eine neue Partnerin oder einen neuen Partner kennenlernt in der Familie einzieht.

00:51:20: Das kommt auch nicht selten vor.

00:51:23: Ja klar, das war an der Stelle so eine Fliegefamilien und einfach nur Familien.

00:51:29: Die lieben sich die haben Krisen und vielleicht trennen sie sich und ich denke auch nicht überdurchschnittlich häufiger oder weniger als... Normale Familien, oder gibt's ... Du bist ja die Studiendame von heute.

00:51:43: Hast du dazu eine Studie?

00:51:44: Ich hab eher den Eindruck, dass ich Pflegeeltern selten mal trennen als der Anteil in der Gesamtbevölkerung.

00:51:53: Ich habe verschiedene Hypothesen dazu...

00:51:56: Jetzt bin ich gespannt!

00:51:58: Nein,

00:51:58: ich glaube tatsächlich das ist was ganz Verbindendes hat sich so einer bedeutungsvollen Aufgabe zu widmen und auch zu merken, wie viel positive Rückkopplung man bekommt.

00:52:13: Und ich glaube dass das auch... also man wird sicherlich ja man wächst ein bisschen als Team zusammen und wenn man es schafft einen positiven Blick auf das was man täglich leistet und man tut ja auch wirklich.

00:52:32: Also das ist schon auch ein Dienst an der Gesellschaft, dass man ein Kind bei sich aufnimmt und liebevoll großzieht.

00:52:39: Und ich glaube wenn man den Blick gemeinsam darauf legt und diese Selbstwirksamkeit auch kultiviert... also ich glaube dann kann das total verbinden und auch über Krisen hinwegtragen.

00:52:55: Seristus nur orientiert gedacht!

00:52:57: Ja, ich habe nichts dagegen zu sagen.

00:53:01: Aber

00:53:01: hast du was dafür zu sagen?

00:53:03: Nein, Lisa hat das sehr schön zusammengefasst genauso seh es auch.

00:53:08: Auf dem Gefühl würde ich das auch unterschreiben dass es tatsächlich weniger Trennung gegeben hat als man das statistisch nach allen vier Jahren ist ja eigentlich Feierabend im normalen Paar also normal in Anführungszeit.

00:53:22: Nach

00:53:22: vier Jahren... dass man von zusammengekommen bist.

00:53:26: Ja

00:53:26: genau,

00:53:27: das reicht doch.

00:53:28: Also hab ich mal... Ich weiß also trau keiner... keine Statistik du dir nicht selber gefälscht hast.

00:53:33: Ja

00:53:34: ja

00:53:34: klar!

00:53:36: Okay

00:53:36: okay gibt es denn sonst noch so typische Ressourcen die die Pflegefamilien sonst noch stabil halten können?

00:53:45: Fällt euch nach was anderes ein?

00:53:47: Naja das wichtigste ist ja das hatte ich eben schonmal gesagt, dass das Individuum Das ist nicht komplett aufgeht in dieser Aufgabe, sondern weiter nach Hobbys hat.

00:54:00: Alles Mögliche machen kann.

00:54:02: nebenbei noch also dass sie sich auch abwechseln das es auch mal ein Babysitter gibt der oder die armen so damit dass man kommt für zwei drei Stunden dass die zusammen in die Sauna gehen können oder ins Kino oder sonst so hin.

00:54:13: das sind ja die Auftank die Tankstellen die Menschen brauchen die sowas tun oder vielleicht auch Eltern, die kein Pflegekind haben möglicherweise denen das auch gut tun würde.

00:54:26: Ja, das ist wichtig dass es die Selbstsorge nicht verloren geht also die Achtsamkeit wenn wir in einer neuen Autorität sagen.

00:54:34: Die Achtsammkeit darauf dass wir unsere Batterien auftanken und auch Frühwarnsignale erkennen bei uns wie ein HB-Männchen explodieren sondern rechtzeitig merken, jetzt müssen wir mal was für uns wieder tun.

00:54:50: Oder ich für mich alleine einen Spaziergang machen oder so?

00:54:53: Okay,

00:54:55: also ein bisschen raus.

00:54:56: Also Meatime hatten wir schon dann vielleicht Weetime zu zweit und dann die Family Time und wenn diese Balance stimmt, dann wäre es eine gute Ressource.

00:55:06: das nehme ich mit okay.

00:55:08: Hast

00:55:08: du noch welche?

00:55:10: Ja!

00:55:11: Heinz hat vorhin gesagt, liebe Aleim reicht nicht aus.

00:55:16: Das finde ich auch so treffend, dass man eben mich ... Also das mein so seine eigenen Bedürfnisse und die seiner Partnerin oder seines Partners nicht aus den Augen verliert und sich ja auch immerwahr zurückbesindet.

00:55:31: was haben wir denn früher gerne gemacht?

00:55:34: Bevor wir Eltern geworden sind?

00:55:37: Und das muss ja nicht immer nur.

00:55:39: also Ich lese so viel oder höre soviel von ja und dann setzen wir uns hin, und dann darf der eine fünf Minuten sprechen.

00:55:46: Und der andere... Ja!

00:55:49: Kann man machen aber ich glaube da hat jedes Paar sein eigenes Rezept und ich glaube es ist eigentlich eher wichtig nochmal für sich zu besinnen.

00:55:57: Nicht für jedes Paar ist es wichtig, sich hinzusetzen und zu reden.

00:56:00: Weil wir reden generell schon sehr viel.

00:56:03: Habe ich den Eindruck... Und manchmal kann das auch einfach die gemeinsame Aktivität sein oder dass man was mit Freunden unternimmt.

00:56:10: Ich glaube da darf sich jedes Paare auf sich selbst verlassen.

00:56:17: Das ist eigentlich schon weiß.

00:56:19: also die Lösungen, die ist schon da.

00:56:21: Die weiß jeder!

00:56:27: Dann dürfen wir auch mal partherapeutisch intervenieren, ohne dass wir das so nennen.

00:56:31: Weil den Blick auf die Ausnahmen zu legen, wann war es denn mal anders und wie war's für Sie dann?

00:56:37: Wir haben da alles geguckt, geatmet

00:56:39: usw.,

00:56:39: anders gerochen vielleicht auch... Also was machen sie anders?

00:56:43: Und das ist glaube ich das, was unsere Arbeit ausmacht dieses Ressourcenorientäne weil das ist manchmal verkümmern ja solche Geschichten gerade wenn man schwierige Aufgaben zu bewältigen hat.

00:56:54: Dann zu erinnern, wie war's denn mal früher?

00:56:56: Das ist ja... Wenn man so will ein kleiner therapeutischer Ausflug schonmal.

00:57:01: Ja das darf man auch mal machen!

00:57:03: Man muss es auch nicht so hochhängen aber das sind wichtige Sachen wo die Leute dann auf einmal wieder denken, ja stimmt achja das gibt's hier auch noch oder gab es früher weil das oft im Alltag dann auch vergessen wird.

00:57:14: Wie ist früher eigentlich mal?

00:57:15: welche Möglichkeiten hatte ich früher?

00:57:17: was habe ich früher gerne gemacht?

00:57:19: Wir waren mal mit dem Bruch in der Ecke gesessen und gelesen oder bin mal schwimmen gegangen.

00:57:25: Und wann erlauben Sie sich das Mal wieder?

00:57:28: Wie wird Ihr Mann das sehen, wenn sie auf einmal eines Zweistunden weg sind?

00:57:31: Also wir stellen dann auch ganz viele Fragen wie würde es sich auswirken, wenn jeder auch seinen eigenen Egoistenhaushalt pflegt um nicht komplett unterzugehen.

00:57:43: Das ist schon unser Job auch!

00:57:45: Wobei man ja lebende Systeme nicht instruierend beeinflussen kann.

00:57:48: Wir können ja nur verstören, das ist unser Hauptjob.

00:57:52: also verspüren im Sinne von Ja stimmt das geht auch noch und manchmal hilft es auch ein bisschen humorvoll provokativ.

00:57:58: wollen sie jetzt wirklich ganz sich aufgeben oder so?

00:58:02: oder immer wenn Sie Ärger und Stress haben zum schreien in Keller gehen?

00:58:05: das hat mir meine pflegemutter gesagt der ist die mehr aushaltige ich den Keller und schrei ganz laut.

00:58:11: Okay, habe ich gesagt es könnt ihr ja machen aber was gibt's denn noch für Möglichkeiten um so das Ventil mal ein bisschen zu öffnen?

00:58:17: Ja, ich könnte auch immer wieder Fahrt fahren oder mal Joggen gehen.

00:58:21: Also dass ist so... Das macht dann auch Spaß wenn man sich die Freiheiten erlaubt auch mit Humor und auch mal ein bißchen zu provozieren.

00:58:30: Wenn man eine gute Basis hat und eine gute Beziehung vorher zu einer Familie aufgebaut hat oder zu den Pflegehältern.

00:58:36: Dann kann man machen, was man will.

00:58:37: Dann wird man auch so schnell... Also ich bin noch nie rausgeflogen obwohl ich manchmal ein bisschen frech bin und ein bisschen drüber bin.

00:58:44: aber das haben die Leute mir erstens verziehen oder?

00:58:49: Ja ist doch!

00:58:52: Wir haben ja auch zusammen Beratung gemacht.

00:58:54: wie sautig also deswegen, ja.

00:58:58: Da hast du dazu auch noch.

00:58:59: Genau, also ich finde schon auch nochmal zu fragenden Gab es denn schon mal schwierige Situationen, die sie miteinander erfolgreich gemeistert haben?

00:59:10: Und da kommt dann häufig auch was.

00:59:15: Naja und ich finde wenn ... Häufig sind das ja so Pendelbewegungen und manchmal lohnt es sich noch einmal zurückzugehen auf den Anfang, auf die Liebesbeziehung oder zu fragen Was lag denn damals im Schaufenster ihres Mannes was sie so angezogen hat.

00:59:37: Und wieso haben ausgerechnet Sie unter achtzig Millionen sich kennengelernt?

00:59:40: Ausgerechnet sie beiden, wie ist das denn passiert?

00:59:44: Ja und

00:59:46: ja... Das könnte manchmal eben auch so diese ich sage mal Problemtrance auch dann stören und man hätte wieder den Fokus etwas

00:59:55: verlagert.

00:59:56: Nicht auf die aktuellen Probleme sondern warum ist es eigentlich?

01:00:00: wo war der Ausgangspunkt dass ihr heute Pflegefamilie seid nämlich dass ihr euch irgendwo kennengelernt habt und das hatte meistens einen guten Grund.

01:00:08: Ich schaue gerade, wir haben jetzt eine Stunde schon.

01:00:10: Das ist für mich immer der Punkt wo ich sage so langsam müssen wir zuhören.

01:00:13: Gibt es entweder etwas was euch besonders wichtig ist oder was noch gar nicht gesagt wurde?

01:00:18: Zu der Thematik Was hilft Paaren wenn sie Pflegefamilie sind, dass die es bleiben, dass sie es glücklich bleiben?

01:00:27: welcher Aspekt wäre euch jetzt wichtig oder wurde noch nicht genannt?

01:00:32: Das fällt uns natürlich erst ein, wenn wir irgendwann selber mal den Podcast hören.

01:00:37: Was wir vergessen haben zu sagen.

01:00:40: Sehen wir uns in einem Jahr wieder und machen dann eine

01:00:41: Kontrolle vor.

01:00:42: Im Moment weiß ich gar nicht.

01:00:43: Wir haben ja so viele Themen angesprochen.

01:00:44: Also ich glaube einer Speck klang vorhin schonmal an.

01:00:47: Den hast du benannt Heinz?

01:00:51: Und wer mir heute auch häufiger das Wort Krise benutzt... ...und ich würde nochmal sagen keine Angst vor Krisen!

01:00:58: Das ist immer auch eine Wachstumschance.

01:01:01: Also vor allen Dingen in der Beziehung, dass man daran reifen kann das nochmal ja auch ne andere Tiefe miteinander bekommt und sich gegebenenfalls auch Unterstützung sucht je nach dem wo.

01:01:25: Das klingt vielleicht so abgedroschen, aber es ist auch immer noch mal wirklich eine Wachstumsschance in jeglicher Hinsicht.

01:01:33: Genau!

01:01:34: Und Wandeln?

01:01:35: Ein Wendepunkt?

01:01:37: Man sagt hier auch immer wenn einer Tür sich schließt öffnet sich der andere.

01:01:41: So... Käse als Chance.

01:01:45: Was mir noch einfällt ist du hast ja deine Ausbildung dieser bei dem Arnold Retzer gemacht und kannte einen Psychotherapeut Und Fahrterepoid, der hat ja mal dieses komische Wort oder Wörter erfunden.

01:02:02: Resignative Reife.

01:02:04: Da habe ich gedacht okay was ist das für ein negativ konnotierte Aufsage?

01:02:11: Also es ist erstmal ein Paradox an auch.

01:02:12: Also Reife ist da eigentlich etwas Positives und Resignationen etwas Negatives.

01:02:19: aber was er meint ist glaube ich Das begegnet uns ja auch in den Beratungsprozessen, dass Menschen manchmal die Messlatte einfach ein bisschen runterlegen und ich sage, ich muss hier über sechs Meter springen.

01:02:32: Sondern vielleicht reichen auch schon drei Meter fünfzig damit sie nicht resignieren wenn Sie diese Meter nicht schaffen.

01:02:38: also einfach zu vermitteln natürlich gibt es Krisen.

01:02:43: deswegen komme ich drauf nochmal im Leben Und es hilft einfach also nicht komplett zu resignieren aber zu sagen okay Ich kann die Welt ja nicht verändern.

01:02:52: Also ich kann ja nur mich verhalten in dieser Welt und gut für mich sorgen, aber auch für meinen Kind sorgen.

01:03:01: Und sagen... Es ist nicht alles toll!

01:03:03: Und es ist nicht alles roh.

01:03:05: Ich glaube das meint Arnold Redzer mit resignativer Reife dass man irgendwann dahin kommt Ja es ist manchmal richtig schwierig anstrengend und kacke Aber trotzdem bin ich reif genug um das zu bewältigen.

01:03:18: Ich glaube, das ist so die Message oder?

01:03:20: Ja und dieses agree to disagree.

01:03:24: Also wir sind uns einig dass wir uns nicht einig sind in einigen Punkten.

01:03:29: Und es kann dann manchmal auch diese Reife sein, die aber dann manchmal den Alltag erleichtern kann.

01:03:40: mit dieser Haltung Genau.

01:03:42: Und das ist auch unser Job zu sagen, aus ihrer Sicht ist es so Frau Sohn und aus Ihrer Sicht Herr Sohn, so ist es eben anders.

01:03:49: Wie kommen wir denn da jetzt?

01:03:50: Gehen Sie damit um wenn sie unterschiedlicher Meinung sind also Unterschiede auch zulassen können aber auch Herr Röster arbeiten noch nicht zu bagatellisieren oder zu ignorieren.

01:03:59: Ja genau.

01:04:01: Und Unterschiede dürfen sein Fehlerfreundlichkeit etc.

01:04:07: Okay haben wir noch was vergessen?

01:04:11: bestimmt

01:04:11: viel wahrscheinlich.

01:04:13: Dann machen wir für heute ansonsten den Sack zu.

01:04:18: Wir können es ja auch so machen, falls irgendwelche Themen offen bleiben und jemand einen Zuhörer eine Frage hat und denkt die wird mir jetzt nicht beantwortet Sollte mir die einfach schicken.

01:04:28: und wir treffen uns in einiger Zeit wieder, machen Teil zwei daraus.

01:04:32: Schauen wir mal!

01:04:32: Oder er kann dich ja an oder sie dich anschreiben und sagen beantworten Sie doch mal.

01:04:36: Ja das können wir natürlich auch.

01:04:38: Wer eine Frage hat, schreibt

01:04:41: mir einfach

01:04:42: eine e-mail s.sug mit www.doppeluatvse-nrw.de und ich leite die Frage an meine wunderbaren Kolleginnen und Kollegen weiter, Lisa Heinz vielen, vielen Dank dass wir hier zusammen gesprochen haben über dieses Thema.

01:04:58: wie ist das eigentlich Pflegefamilie zu sein?

01:05:00: Mit dem besonderen Aspekt für die Paarebenen?

01:05:04: Das hat mir viel Spaß gemacht.

01:05:05: Ich habe viel gelernt, ich nehme einiges mit Me Time, We Time, Family Time dieses drei Geschwinds.

01:05:12: Das finde ich gut.

01:05:13: was wir hier gerade aufgestellt haben.

01:05:14: Hat mir mega Spaß gemacht.

01:05:16: vielen Dank!

01:05:16: Ja Stefan auch, vielen dank von uns für die wunderbare Moderation und für diese kompetente Gespräche.

01:05:26: Das war unser Gespräch über die Paar-Ebene in Pflegefamilien.

01:05:29: Vielen Dank an Heinz und Lisa für die Einblicke und die vielen Impulse.

01:05:34: Eine Folge, die zeigt Pflegefamilien sein bedeutet nicht nur für ein Kind da zu sein sondern auch gut auf die eigene Beziehung zu achten.

01:05:42: Wenn du mehr über das Thema Pflegefamilie erfahren möchtest oder selbst darüber nachdenkst einen Kind bei dir aufzunehmen findest du alle Informationen auf unserer Website.

01:05:51: Besuch doch gerne unseren Instagram Kanal oder Einen unserer Info-Armene.

01:05:55: Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von NetzwerkpflegefAMilien der Podcast

01:06:06: der Podcast.

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