Bereitschaftspflege – 24 Kinder auf Zeit

Shownotes

24 Kinder! So viele Kinder hat Daniela inzwischen als Bereitschaftspflegemutter bei sich aufgenommen. 24-mal ein neues Kind kennenlernen, es willkommen heißen, gemeinsam Alltag erleben, eine Beziehung aufbauen – und irgendwann wieder Abschied nehmen.

Gemeinsam mit ihrem Mann Martin und ihren vier inzwischen erwachsenen Kindern hat Daniela über viele Jahre vor allem Babys und Kleinkindern ein liebevolles Zuhause auf Zeit gegeben. Dabei hat sie viele besondere Momente erlebt und gelernt, dass zum Ankommen in der Bereitschaftspflege immer auch das Loslassen gehört.

Doch wie schafft man das eigentlich? Wie gibt man einem Kind Nähe, Sicherheit und Geborgenheit, obwohl man weiß, dass es irgendwann wieder ausziehen wird? Und wie begleitet man diesen Übergang in ein neues Zuhause?

Darüber spreche ich mit Daniela und meiner Kollegin Sabrina Damentgen, die bei uns im Netzwerk Pflegefamilien die Bereitschaftspflege koordiniert.

In dieser Folge geht es unter anderem darum,

🔸 wie Daniela Bereitschaftspflegemutter wurde und wie ihre Familie diese Aufgabe erlebt,

🔸 was passiert, wenn ein Jugendamt dringend eine Bereitschaftspflegefamilie für ein Kind sucht,

🔸 wie Babys und Kleinkinder in einer neuen Familie ankommen,

🔸 warum Bindung und Geborgenheit auch bei einem Zuhause auf Zeit so wichtig sind,

🔸 wie Übergänge in eine Dauerpflegefamilie gestaltet und begleitet werden,

🔸 wie Bereitschaftspflegeeltern mit dem Loslassen umgehen

🔸 und welche Bedeutung Erinnerungen, Biografiearbeit und spätere Kontakte für die Kinder haben können.

Ein Gespräch über das Ankommen und Abschiednehmen, über 24 Kinder mit ganz unterschiedlichen Geschichten und darüber, wie wichtig es ist, Kindern auch für eine begrenzte Zeit Sicherheit und Geborgenheit zu geben.

❤️ Ihr könnt euch vorstellen, selbst Bereitschaftspflegefamilie zu werden? Oder möchtet mehr über diese besondere Form der Pflegefamilie erfahren?

Alle Informationen findet ihr auf unserer Homepage:

www.netzwerk-pflegefamilien.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Bereitschaftspflege ist eine emotionale Achterbahn.

00:00:04: Oft geht es darum, wir brauchen jetzt einen Platz und dann folgt auch die Aufnahme.

00:00:10: Also das ist wirklich so ein langsames Sich zurückziehen.

00:00:14: Und dann kann auch so ne Anbahnung echt super laufen!

00:00:18: Der Prozess solange wieder dauert, dauert der... Da schwingen wir mit dem was das Kind zeigt oder manchmal müssen wir auf die Erwachsenen gucken weil die Erwachsene ja auch mitkommen.

00:00:27: Wie viele Kinder sind denn eigentlich bei dir in der Zeit gewesen?

00:00:31: Also ich glaube, es waren jetzt... ...vierundzwanzig.

00:00:34: Vierund zwanzig!

00:00:36: Krass.

00:00:46: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Erzwerk-Flegefamilien – Der Podcast.

00:00:52: So viele Kinder hat Daniela inzwischen als Bereitschaftspflegemutter bei sich aufgenommen.

00:00:58: Gemeinsam mit ihrem Mann Martin hat sie vier eigene Kinder rausgezogen und über viele Jahre immer wieder Babys und Kleinkindern ein Zuhause auf Zeit gegeben.

00:01:07: Aber wie funktioniert das eigentlich?

00:01:09: Wie wird man eine Bereitschaftspflegefamilie, wie verändert sich dadurch das eigene Familienleben?

00:01:15: und vor allem, wie schafft man es einem Kind näher Geborgenheit und Sicherheit zu geben obwohl man weiß dass irgendwann wieder ausziehen wird?

00:01:24: Genau darüber spreche ich heute mit Daniela.

00:01:27: Sie erzählt von ihren Erfahrungen von besonderen Momenten mit den Kindern und davon, wie sie gelernt hat, Abschiede und Übergänge zu begleiten.

00:01:35: Mit dabei ist außerdem meine Kollegin Sabrina Lamentgren.

00:01:39: Sie koordiniert bei uns im VSE-Netzwerk Pflegefamilien die Bereitschaftspfleger und es unter anderem dafür zuständig, bei dringenden Anfragen von Jugendämtern eine passende Familie für ein Kind zu finden.

00:01:50: Mit ihr schauen wir auch hinter die Kulissen – was passiert eigentlich wenn ein Jugendamt dringend einen Platz für ein kind benötigt?

00:01:57: Wir werden Bereitschaftspflegefamilien begleitet.

00:01:59: und wie gestaltet man einen guten Übergang, wenn ein Kind beispielsweise in eine Dauerpflege-Familie zieht.

00:02:05: Es geht also um das Ankommen, um Beziehungen, um es loslassen und um die Frage, wie aus einem Abschied für ein Kind ein guter Neuer Anfang werden kann.

00:02:15: Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören!

00:02:18: Ja Sabrina Daniela, cool dass ihr heute mit mir diesen Podcast aufnimmt.

00:02:22: zum Thema Bereitshaftliche Familie sein Daniela bei dir sind für heute und dann würde ich dich als Erster aber bitten, magst du ein paar Worte über dich sagen?

00:02:31: Ja also ich bin Bereitschaftspflegemama jetzt seit zwei tausend siebzehn.

00:02:35: Wir wohnen am Rande vom Ruhrgebiet.

00:02:39: Ein bisschen ländlich gelegen habe selber vier Kinder, vier Söhne.

00:02:44: Zwei Tausend Siebzehnen sind wir nach Richtung Haltern gezogen und unsere Kinder die waren Zwar alle noch bei uns, zwei sind danach ausgezogen.

00:02:53: Irgendwann haben wir ein Geschäft von mir noch eröffnet.

00:03:00: Ich hatte vorher einen Bastelgeladen gehabt und das war eigentlich sehr schön gewesen für mich die Zeit aber durch Schicksalsschläge, durch den Unzug halt musste ich erst mal eine Pause machen Und danach habe ich dann ganz aufgehört mit meinem Geschäft und ja, irgendwas fehlte.

00:03:28: Ich wollte einfach nicht so zu Hause nur sein.

00:03:32: Dann habe ich überlegt was wir machen könnten?

00:03:35: Hat er auch selber so ein bisschen den Wunsch gehabt, irgendwas mit Kindern zu machen?

00:03:39: weil eigentlich war mein Hauptberufswunsch Hebamme früher, den ich leider nicht machen konnte.

00:03:47: Dann habe ich überlegt, was kann man sonst noch alternativ machen?

00:03:51: Und irgendwann kam mein jungster Sohn an und sagte Mama Was ist denn eigentlich wenn wir in der Pflege Eltern werden.

00:03:58: Er fand das auch sehr schön weil er halt eigentlich auch kleinere Geschwister haben wollte.

00:04:04: aber wir hatten eigentlich unseren Kinderwunsch abgeschlossen und dann haben wir gesagt okay Habe ich auch schon daran gedacht, aber ich weiß ja nicht, wie ihr dazu steht.

00:04:16: Weil halt die Familie ja eigentlich dahinter stehen sollte und er hatte eine klasse drei Pflegefamilien und eine hatten wir sehr engen Kontakt weil sie auch bei uns auf der Straße brunten.

00:04:28: Und dann habe ich gesagt Ja Ich kann ja mal schauen Aber wenn dann Bereitschaft, weil wir hatten zwei Kinder noch bei uns wohnen.

00:04:35: Ein Sohn ist ausbildungsmäßig immer wieder nach Hamburg und kam nur am Wochenende wieder.

00:04:41: Aber es wurde halt ruhiger, die Kinder waren alle außer Haus.

00:04:45: Der Jüngste der war dann auch soweit er war sechzehn gewesen War auch schon in den letzten Schuljahren Und von daher ja fehlte irgendwas.

00:04:57: Das war so still zu Hause und das war einfach nicht meins.

00:05:00: Ich bin irgendwie gewohnt immer wenn Trubel um mich zu haben oder irgendwie was herzustellen.

00:05:08: Das war halt zu ruhig und dann bin ich einfach mal online gegangen und habe geschaut, was man so für Voraussetzungen haben müsste bei Bereitschaftspflege.

00:05:22: Und bei uns passte das eigentlich ganz gut.

00:05:25: Wir hatten noch ein Zimmer frei und da hab' ich gedacht, probier's einfach mal!

00:05:31: Dann haben wir halt eine E-Mail an das Jugendamt gemacht.

00:05:36: Und dann haben wir gesagt, okay werden wir auch noch mal sehen was wir da noch so alles brauchen.

00:05:49: weil am Anfang waren wir nicht so hundertprozentig begeistert oder unsicher kann man auch eher sagen total unsicher.

00:06:00: Unsicher dass Ob das etwas für euch ist, dieses Thema Bereitschaftskläge-Familie?

00:06:04: Ob

00:06:04: man uns überhaupt nehmen würde.

00:06:07: Ob wir überhaupt dafür geeignet sind weil ich ja halt Kauffrau war und nicht irgendwas mit Kindern zu tun hatte.

00:06:16: Und ob das überhaupt reichen würde.

00:06:19: die Erfahrung, die man selber jetzt hat mit den Kindern da war ich mir ziemlich unsicher.

00:06:27: Ja mein jüngster Sohn hat dann immer nachgefragt und hast schon gefragt Was ist denn jetzt, ne?

00:06:32: Machst du das dann und warum machst du das nicht?

00:06:35: Und frag doch einfach mal nach.

00:06:39: Dann habe ich gesagt okay, dann werde ich mich dafür anmelden.

00:06:43: Als ich mich dann angemeldet habe ging es auch Schlag auf Schlag.

00:06:50: Man musste ja erst einmal Kurse mitmachen die Bewerbungszeit halt aber... Das war irgendwo so eine große Not gewesen, dass wir auch sehr schnell belegt worden sind.

00:07:05: Und ich dann halt noch die Ausbildung weitermachen musste.

00:07:10: Noch währenddessen...

00:07:12: Genau das Jugendämter machen es ein bisschen an der Stelle anders als Träger und das ist immer ein bisschen unterschiedlich.

00:07:19: Also das war auch wie so ein

00:07:21: Kurser gemacht.

00:07:22: Ja ins kalte Wasser geschubst.

00:07:26: Das war so hoppler, hopp.

00:07:27: Ja

00:07:28: und plötzlich hatten

00:07:29: wir... Lass uns da gleich nochmal weiter drüber reden.

00:07:31: ich wollte Sabrina noch einmal kurz rein lassen genau weil.

00:07:34: du hast nämlich gerade gesagt das wird mich interessieren irgendwie erfülle ich diese Voraussetzung.

00:07:38: Ich bin Kauffrau habe jetzt gar nichts mit Kindern beruflich gemacht an der Stelle.

00:07:44: ja wie ist das denn?

00:07:45: Mit welche Voraussetzung gibt es dann?

00:07:47: Also erst mal kannst du dich aber natürlich auch einmal kurz vorstellen.

00:07:51: Ja, hallo ich bin Sabrina Domenke und ich arbeite seit zwei tausend neunzehn beim VSE und habe am Anfang Dauerpflege- und Bereitschaftsläge paralege gemacht.

00:08:01: Und seit ein paar Jahren mache ich nur noch Bereitschaftsläger und mache die Koordination der Bereitshaftslägeplätze berate aber auch die Familien und wir bereiten natürlich auch Familien auf diese tolle Aufgabe vor.

00:08:15: und ja auf deine Frage.

00:08:17: Es gibt zum einen die harten Fakten, also es muss ein erweitertes Führungszeugnis vorliegen.

00:08:23: Man muss eine Meldung beim Jugendamt machen, ob es keine Meldungen dort gibt.

00:08:28: Das sind so die harte Fakt, man muss gesund sein und körperlich so gesund sein dass man Kinder aufnehmen kann.

00:08:33: Also es gibt kein Gesundheitszeugnis in diesem Sinne.

00:08:35: aber man muss nachgewiesen haben das man in der Lage ist ein Kind groß zu ziehen.

00:08:42: Dann kommen die Sachen, wo wir im Austausch sind.

00:08:48: Wir sagen eine Vorbereitung und eine Kennenlernphase haben wir da.

00:08:51: Das ist ein bisschen analog bei dem Podcast schon länger gehört wie die Vorbereitungen auch in den Dauerpflegefamilien ist.

00:08:57: Man lernt sich kennen und man bereitet aufs Prozess vor.

00:09:03: uns gemeinsame Themen an, das sind einmal die ganz normalen harten Fakten irgendwie.

00:09:08: Woher kommen die Kinder?

00:09:09: Was bringen sie mit?

00:09:10: Wer hängt so an diesem Kind am System dran?

00:09:13: Aber es geht halt auch viel darum was bringen die Kinder an Emotionalität mit also um Beschäftigungs-Betrauma, Mitbindung, mit körperlichen Dingen, die sie mitbringen können?

00:09:25: und darauf bereiten wir die Pflegefamilien im besten Fall zu.

00:09:33: Wenn du das ganze koordinierst, dann bekommst du wahrscheinlich auch die Anrufe von den Jugendämtern.

00:09:39: Die sagen wir früßen jetzt hier gerade dringend ein Kind unterbringen.

00:09:44: wie sieht so'n Arbeitsalltag bei dir aus?

00:09:46: Genau also neben dem dass ich die Pflegefamilien auch noch begleite und berate und diesen ganz normalen Berateralltag habe ist es so, dass die Anrufe sich bei mir bündeln und Jugendämter entweder bei mir anrufen oder mir E-Mail schreiben mit möglichst vielen Informationen über das Kind für das sie gerade einen Bereitschaftspiel geplatzt suchen.

00:10:07: Und ich arbeite mittlerweile so, daß ich in der Liste zusammengestellt habe wo die verschiedenen Standorte zu finden sind, die Familien... ...die verschiedenen Familien an den Standorten und ich hab immer ein paar Fakten quasi zu den Familien also die wichtigsten Eckdaten welche Kinder möchten dir aufnehmen Was sind Wünsche, die wir haben?

00:10:26: Und was sind aber auch No-Gos.

00:10:28: Danach gucke ich dann, in welche Familie könnte dieses Kind gut passen und was passt?

00:10:34: auch gut räumlich, weil es geht ja immer darum, Umgangskontakte mit den Eltern zu ermöglichen.

00:10:40: Deswegen gucken wir auch immer, dass das räumliche passt.

00:10:42: Manchmal hat man vielleicht zwei Familien, die gut passend könnten, aber die eine Familie ist räumlicher.

00:10:49: Und dann würde man natürlich die wählen, um die Besuchskontakte und die Umgangskontakte auch gut umsetzen zu können.

00:10:57: Das heißt du hast ja ein paar Key Facts und anhand deiner kannst du entscheiden okay da könnt das Kind irgendwie hingehen?

00:11:08: Du kennst die Familien auch um dann irgendwie sagen zu können okay das könnte von den Themen her passen.

00:11:12: aber es ist wahrscheinlich noch manchmal gar nicht so leicht weil wie viele Informationen hast du überhaupt vom Kind?

00:11:18: Wenn das Jugendamt anruft, wird ja nicht viel sein wahrscheinlich.

00:11:22: Am Anfang ist es sehr unterschiedlich wie viele Informationen man hat.

00:11:26: Manchmal gibt es Anfragen wo die Jugendämter selbst keine Informationen haben.

00:11:31: also zum Beispiel wenn Kinder neu in der Stadt sind zugezogen oder auf der Durchreise dann haben die Jugendämpter gar keine Informationen.

00:11:40: Manchmal haben wir sehr viele und ich kenne viele Familien, aber auch nicht alle.

00:11:44: Das heißt in einem Zweifelsfall ruf ich die oder ich rufe immer die Beraterin an und frage ob sie sich das auch vorstellen können?

00:11:52: Und dann rufen die Beräter, die für die Familien zuständig sind, rufen dann die Familien an und fragen auch wiederum Könnt ihr euch das vorstellen?

00:12:00: Könnte euch vorstellen dieses Kind aufzunehmen?

00:12:03: und die Familien dann immer dürfen immer ja oder nein sagen genau und es ist natürlich manchmal schwierig weil wenn ich so viele Fakten habe In der Inobhutnahme muss es ja oft schnell gehen.

00:12:15: Selten, also das haben wir auch.

00:12:16: aber es ist selten dass es geplant ist, dass man irgendwie sagt am Ende der Woche oder in zwei Wochen müssen wir ein Obhut nehmen.

00:12:24: Das ist eher die Ausnahme.

00:12:26: oft geht es darum Wir brauchen jetzt einen Platz und habt ihr einen Platz Und dann folgt auch die Aufnahme und da fehlen oft Informationen.

00:12:33: Das wäre nämlich die letzte Folge von welchem Zeitraum reden wir denn da an der Stelle?

00:12:37: Also Bereitschaft heißt An sich dann auch permanent bereit zu sein

00:12:40: Genau.

00:12:41: Also wir, anders als Jugendämter haben wir Aufnahmesituationen Montags bis Freitas.

00:12:48: manchmal das habe ich auch mit Daniela schon gehabt sagen wir auch wir nehmen auch am Wochenende auf.

00:12:52: dann gab es ein Kind im Krankenhaus und dann wird das mit dem Jugendamt besprochen und konnte erst am Wochenenden entlassen werden Und dann war's so dass Daniela dann mit Absprache des Jugendamtes regelmäßig ins Krankenhaus gefahren ist damit der Säugling nicht alleine ist Und dann konnte der am Wochenende entlassen werden.

00:13:10: Das habe ich dann auch begleitet, also bei uns müssen die Bereitschaftsläge-Familien diese Prozesse nicht alleine machen und wir sind immer dabei.

00:13:18: Dann haben wir das auch am Wochenend gemacht.

00:13:20: Das ist aber eine Ausnahme.

00:13:22: Das machen wir nicht regelmäßig, das ist mit den Familien und dem jeweiligen Berater besprochen.

00:13:27: Aber es kommt ja dem Kind zu gut und deswegen haben wir beide uns damals dafür entschieden, dass wir das am Wochenenden machen.

00:13:35: Aber in der Regel ist es Montags bis Freitag.

00:13:39: Man will ja auch ein bisschen Wochenende haben, denn jeder wie ist das dann für dich?

00:13:42: Also du hast jetzt quasi an sich... Du hast einen Platz.

00:13:46: Das weißt du!

00:13:46: Du hast den Platz frei hier, debt gerade keinen Bereitschaftspflegekind oder so.

00:13:50: und dann kommt der Anruf.

00:13:52: Erst mal, wie fühlt sich so'n Anrufe?

00:13:54: Dann ist das Routine irgendwann mittlerweile weil du bist ja jetzt auch schon länger bereit als Legefamilie.

00:13:59: oder ist das immer noch etwas Besonderes?

00:14:03: Das ist immer noch was Besonderes, das ist ein kribbeliges Gefühl.

00:14:08: Die Neugierde auf etwas Neues und wie Sabrina auch gerade schon sagte man weiß manchmal fast gar nichts oder nur ein bisschen und dass es so wie Weihnachten einen Geschenk auspacken gucken was Katas Kind für Bedürfnisse hat und wie kann ich dem Kind helfen?

00:14:31: alleine schon zu warten.

00:14:34: Man kommt jetzt der Anruf, wir können es abholen gehen wie sieht das aus und wie groß ist es?

00:14:41: Also da sind eigentlich so viele Faktoren die total neugierig machen.

00:14:48: Sabrina hat eben gesagt, die Bereitschaftspflege-Familien könnten immer Ja oder Nein sagen.

00:14:54: und so wie ich es irgendwie rausgehört habe hast du ja auch... hast du quasi einen Profil, welche Familien welchem Kind einen Platz geben können.

00:15:06: Wie ist das bei euch?

00:15:08: Habt ihr auf spezifische Kinder spezialisiert?

00:15:11: also dass klar beispielsweise für Sabrina klar ist Das Kind kommt für eure Familie einfach auch nicht in Betracht.

00:15:19: Ja wir haben gesagt so wir nehmen zu Kindern von null bis sechs Monate auf Aber das ist total individuelle Moment.

00:15:30: Wir haben auch schon ältere Kinder aufgenommen, das ist überhaupt nicht so.

00:15:34: das Problem und ja ob Kinder jetzt Krankheiten haben oder irgendwie... Da bin ich.

00:15:44: mittlerweile weiß ich dass ich eine gute Unterstützung habe mit Sabrina und auch mit den anderen Kollegen eigentlich gut versorgt bin.

00:15:56: Und wenn was ist, dass ich immer dahin gehen kann und sagen kann du, ich brauche mal kurz hier einen Rat oder eine Hilfe und das ich da nicht alleine bin und von daher man wächst auch in den Aufgaben mit den Aufgabens so rein.

00:16:10: Wenn Kinder Probleme haben, kann man eigentlich alles lernen.

00:16:16: Ich habe eine gute Ärztin, Kinderärztin und die hilft mir auch sehr, sehr gut.

00:16:24: Von daher, ich brauch da zum Beispiel auch nur anrufen und die sagt ach komm vorbei ist alles in Ordnung.

00:16:31: Die schickt mich sehr viel dazwischen.

00:16:34: Und von daher würde ich sagen also eigentlich hat sich das gelegt

00:16:39: Man wächst

00:16:41: mit den Aufgaben.

00:16:43: Ich hatte ja jetzt schon zwei Kinder, die einen ganz seltenen Deneffekt hatten und von daher man wächst wirklich mit den aufgaben.

00:16:52: Wie viele Kinder sind denn eigentlich bei dir in der Zeit gewesen?

00:16:56: Also ich glaube, es waren jetzt... ...vierundzwanzig.

00:16:59: Vierund

00:17:00: zwanzig!

00:17:01: Krass!

00:17:03: Kannst du dich noch an das erste Bereitschaftslegekind erinnern?

00:17:06: Ja wie war das damals für dich?

00:17:08: Das war wahrscheinlich das

00:17:09: aufregendes Brötchen.

00:17:10: Genau so ja sehr aufregend.

00:17:12: Bei dem Kind hatte ich auch sehr wenig gewusst und das war ja Das erste Kind, was so mit bei uns drin war.

00:17:21: Wo ich heute auch noch mit den Eltern Kontakt habe.

00:17:24: aber ja die anderen waren genauso aufregend eigentlich weil immer eine andere Situation war anderes Alter und so viele neue Facetten hatten.

00:17:35: also die Kinder sind einfach alle individuell Die haben alle ein Päckchen wo man nie sagen kann das war genau so gleich oder das ist eigentlich ganz selten dass man das so hat.

00:17:50: Ich wollte nur noch einmal ergänzen zu den, warum Pflegeeltern ein bisschen eingrenzen, dass sie eine bestimmte Alterskategorie aufnehmen.

00:17:58: Weil man muss ja was vorbehalten.

00:17:59: also wenn man Atok Kinder aufnimmt braucht man ja bestimmte Sachen.

00:18:03: Also wenn ich mich irgendwie, wenn ich sage, ich nehme Kindergartenkinder auf dann habe ich ein passendes Bett und ich hab auch ein bisschen einen Fundus an Kleidung die dann bereit steht für dieses Kind weil oft kommen die mit nichts Und das ist natürlich, also da muss ich was hier haben und dann kann ich nicht.

00:18:18: Kann ich aber es schwieriger spontan auch in Säugting aufnehmen?

00:18:22: Deswegen spezialisieren sich die Eltern und haben im Laufe der Zeit immer mehr Sachen, die sie im Fundus haben.

00:18:29: Ja und wahrscheinlich auch dann auch der Punkt, dass man bei dir waren jetzt die Kinder schon ein bisschen älter.

00:18:34: Aber wenn eine Behalterspflegefamilie vielleicht selber kleinere Kinder hat, ist wahrscheinlich auch ne Aufnahme vor einem Kind, was die Altershirarchie... oder die Altersdynamik der Familie aufheben würde, weil das dann quasi das mittlere Kind wäre.

00:18:51: Das wäre wahrscheinlich auch nicht die wirkliche Passung an der Stelle.

00:18:54: Genau also meistens machen wir es so dass die eigenen Kinder deutlich älter sind und es gibt dabei auch Ausnahmen.

00:19:00: aber das gucken wir uns immer individuell an.

00:19:02: Also wir haben durchaus auch Fälle wo es anders ist, wo so ein Kind dazwischen ist.

00:19:06: Aber das ist eher die Ausnahme.

00:19:09: generell sagen wie immer das soll schon das jüngste Kind sein weil die ja häufig hohe Bedarfe haben.

00:19:14: Ja Daniel jetzt hast du gerade gesagt jedes Kind ist unterschiedlich gewesen und du musst irgendwie so ein bisschen schauen... Wie tickt das Kind denn grade?

00:19:25: Was hast Du denn aus Deiner Erfahrung?

00:19:28: Das Kind kommt hier an und wie machst Du das dass Du schaust Okay, was könnte das Kind jetzt gerade gebrauchen?

00:19:35: Gibt es da irgendwelche Routine oder Sachen, wo du denkst aus meiner Erfahrung.

00:19:40: Wie bekommst du so eine Routine rein?

00:19:43: Also die ersten Tage sind eigentlich sehr ruhig hier.

00:19:48: Ich mache das eigentlich immer so als wenn ich unser eigenes Kind bekommen habe und erstmal ankommen.

00:19:55: Erst mal alles runterfahren, Ruhe... Meistens hab' ich auch Milchnahrung oder so.

00:20:01: schon hier auch windeln, dass ich gar nicht groß raus muss oder wenn kann mein Mann mich gut unterstützen und ringt mir das dann mit.

00:20:12: Also erstmal wirklich die ersten paar Tage sind hier ganz gechillt und kuscheln und je nachdem kommt es aus der Klinik direkt oder wird es so rausgenommen außer Familie?

00:20:26: Das wir dann erst mal herunterfahren.

00:20:29: Wir machen einfach das was das Kind möchte.

00:20:34: Wir zwingen nicht irgendwie das Kind zu spielen oder sonst irgendwas, sondern einfach relaxen.

00:20:40: Auf dem Boden sitzen auf einer Decke und einfach gucken was möchte das Kind beobachten?

00:20:48: Natürlich auch regelmäßig natürlich das Essen geben.

00:20:52: viele Kinder sagen nicht wann sie Hunger haben.

00:20:55: man muss da so ein bisschen auch das Feingefühl haben und gucken wie etwas für eine Zeit ist vergangen Einfach mal was anbieten.

00:21:04: Natürlich ist es auch so, dass man viel gucken muss.

00:21:08: bei vielen Kindern hatte ich hier

00:21:09: z.B.,

00:21:09: dass die gar keine Nukie brauchten aber der Schnuffeltuch total wichtig war und solche Informationen hat man nicht immer.

00:21:16: da muss man schauen, man muss wirklich austesten solange bis das gern zufrieden ist.

00:21:22: Das ist sehr mühsern manchmal rauszufinden wenn's halt nicht das eigene is.

00:21:29: Aber ich habe mir das irgendwie so angewöhnt, als wenn wir das gerade ja von der Klinik kriegen.

00:21:34: Unser eigenes und dann einfach schauen was braucht das Kind?

00:21:38: Einfach gucken!

00:21:40: Ein bisschen detektiv spielen

00:21:42: Genau.

00:21:43: Die unterschiedlichen Möglichkeiten.

00:21:45: Ich hab das interessiert.

00:21:48: Ja du hast eben gesagt dein... Der Jüngste wollte unbedingt dass ihr Pflegefamilie seid.

00:21:54: jetzt Seid ihr dann Pflegefamilie geworden, wie war das denn für den als das erste Kind hier eingezogen ist?

00:22:01: Das ist immer noch der Lieblinge der Kinder.

00:22:04: Also wenn er reinkommt, dann strahlen die Kinder alle und fliegen auf ihn – ich weiß nicht, er hat eine besondere Anziehungskraft!

00:22:12: Und das ist immernoch so... Egal, auch wenn wir schwierige Kinder haben und wir telefonieren.

00:22:20: Wir haben gerade ein Kind aufgenommen.

00:22:21: Das ist sowieso das Erste was wir machen, wenn wir einen Kind aufnehmen, Familie informieren die Jungs.

00:22:27: Teilweise ist es sogar so dass sie dann immer nach und nach reinschleichen und gucken dann.

00:22:32: Weil hier ankommen mal eine halbe Stunde einfach erstmal gucken.

00:22:37: Und wenn der Jüngste kommt, der nimmt ihn dann auch und kuschelt und manchmal sagt er Mama ich bleib wohl noch Tier!

00:22:44: Und wir haben immer hier noch ein Gästebett.

00:22:46: Also das ist immer sehr witzig

00:22:48: hier.".

00:22:49: Wie läuft denn eigentlich so einen Prozess mit, wenn ein Kind beispielsweise von der Bereitschaftslege in die Daueraupflege geht?

00:22:59: Wie kann man diesen Prozess eigentlich genau beschreiben und dann mal vielleicht so ein Idealkonstrukt wie das jetzt eigentlich so könnte, dass abläuft und einfach damit man sich verstehen kann okay wie läuft das eigentlich?

00:23:13: Sondern auch aus deiner beruflichen Sicht beachtet werden, dass das alles gut funktioniert.

00:23:19: Ganz wichtig ist, dass man sich verabschiedet.

00:23:26: Die Bereitschaftspflege muss sich von dem Kind ein bisschen lösen.

00:23:28: Das ist der schmerzhafte Prozess in der ganzen Zeit.

00:23:32: aber die müssen sich ein bisschen Lösen und wenn die Bereitshaftpflege sich nicht löst kann so ein Kind nicht gehen.

00:23:37: Warum sollte ein Kind von einem Ort wechseln wo es sich wohl fühlt?

00:23:41: Und das ist immer so ein bisschen diebevoll in die richtige Richtung schubsen.

00:23:46: Aber so grundsätzlich ist der Prozess, dass es gibt ja oft eine erste Sichtung einen Blind Date oder ein erstes Treffen also jeden.

00:23:56: das kommt immer auf das Alter des Kindes an.

00:23:59: Aber danach, wenn sich alle dafür entscheiden geht es ja in die sogenannte Anbahnung.

00:24:07: Und da ist es so dass wir am Anfang immer Kontakte in der Bereitschaftslege machen damit die Kinder ihren bekannten Ort haben ihre Wohlfühlzone ihren sicheren Ort und dann kommen wie wenn wir jetzt von den Säuglingen sprechen kommen die dann erstmal in die Familie und lernen dort den Alltag kennen.

00:24:23: Und dann ist es so, dass sie Bereitschaftspflege-Familie erst mal Aufgaben abgibt immer kontinuierlich mehr Raum für die Dauerpflege dann schafft und somit sich immer mehr zurückzieht.

00:24:36: Das ist dann dieser Abschiedsprozess dieses Loslassen und das wird dann immer mehr.

00:24:41: Wenn diese Kinder und die Dauervpflegefamilien dann sicher sind, dann wechselt der Ort irgendwann.

00:24:46: also man Man geht erst mal raus, man geht auf Spaziergänge macht Ausflüge und irgendwann wechselt aber der Ort.

00:24:53: Und dann geht es meistens sogar ziemlich schnell wenn die Kinder merken dass sie so liebevoll in eine Richtung geschoben werden und sie wissen, dass sie darf immer bleiben dürfen.

00:25:04: Dann wird die Bindung dort immer stärker und irgendwann wollen die auch da bleiben.

00:25:09: Das kann Daniela ganz gut beschreiben.

00:25:11: Die zeigen dann, dass Sie dahin wollen, weil man ja liebevoll in die andere Richtung gibt.

00:25:17: Man zieht sich mehr zurück.

00:25:19: Die positiven Sachen, die man sonst hat, die gibt man jemandem anderen also... wenn man dann irgendwie auf den Spielplatz geht und Spiele macht.

00:25:25: Und so das machen ja nicht mehr die Bereitschaftspflegefamilien, sondern die übergeben das an die Dauerpflegefamilie.

00:25:30: Und damit haben sie diese ganzen schönen und positiven Erlebnisse auf ihrer Seite.

00:25:34: Dann geht das automatisch in eine andere Richtung.

00:25:38: Genau, dann wechselt der Ort irgendwann.

00:25:40: Dann kommen die Bereitschaftspflegeltern in die Dauerv Pflege mit dem Kind und dort wird es auch immer weiter ausgeweitet.

00:25:49: Genau, da immer mehr Verantwortung übergeben und immer mehr Alltagsroutine.

00:25:54: Also gerade die auf die kommt es dann an also bei den Säuglingen das Wickeln das Füttern das ins Bett bringen am Nachmittag vielleicht einmal.

00:26:01: und genau So kommt der Abschied dann immer näher und ich sage mal Ich kenne keine Bereitschaftspflege die am Ende nicht weint.

00:26:09: Das machen sie dann wenn Sie um die Ecke gefahren sind aber Dann wird geweint weil da hängt ganz viel Herzblut in dieser Geschichte.

00:26:18: Dann jeder, das bewegt natürlich alles noch mal aus deiner Erfahrung nochmal hören.

00:26:25: Aber fangen wir bei euch beim ersten Punkt an.

00:26:28: Also irgendwann wird klar dieses Kind jetzt in eine Dauerpflegefamilie gehen und dann kommen hier erstmal Leute zu dir.

00:26:39: Nämlich diejenigen, die halt die Dauer Pflegefamilien werden sollen.

00:26:42: auch die müsste ihr erst einmal kennenlernen.

00:26:44: Das heißt eine Aufgabe ist schon auch für dich als Bereitschaftskläge-Familie, dass die Tür auch mal offen steht.

00:26:51: Wie ist das so?

00:26:53: An sicher fremde Menschen ins Haus zu lassen und das Kind was ihr vielleicht mehrere Monate ja begleitet habt... So jetzt Hallo!

00:27:02: Und wir trinken Kaffee und nach und nach ihr lernt dieses Kind kennen.

00:27:05: Was ich jetzt seit einem Jahr hab wie gehst du damit um?

00:27:09: Und was ist dir wichtig?

00:27:10: Dass sich Leute auch irgendwie wohlfühlen

00:27:13: Ja, das ist ganz wichtig gerade auch für die Kinder zu sehen.

00:27:17: Aha!

00:27:18: Jetzt ist irgendwas im Umbruch.

00:27:21: aber wir warten jetzt erstmal.

00:27:24: Wir gucken mal, ne?

00:27:25: Wir lernen die Leute ja erst einmal kennen.

00:27:29: Ich finde immer eine gute Beziehung zu den neuen Pflegeeltern von unserer Seite her sehr wichtig damit die Kinder schon merken Das passt, also das ist in Ordnung.

00:27:44: Die unterhalten sich und sie sehen wir gehen freundlich miteinander um.

00:27:52: wenn mir irgendwas auffallen würde wo ich sagen würde oder Bauchschmerzen kriegen würde dann würde ich erstmal mit Sabrina reden und sagen hm ich weiß nicht so ganz genau dass man beim Blind Date haben wege sehr oft schon uns unterhalten.

00:28:07: danach Sprechen wir erst mal darüber, wie wir das finden.

00:28:11: Was unser Bauchgefühl sagt?

00:28:14: Weil Kinder haben spezielle Sachen die Bedürfnisse gestülkt werden müssen und da sollte man wirklich sehr darauf achten weil das ist das was.

00:28:28: wenn die neuen Pflegereltern das mitbringen und sagen okay ich kann mich drauf einlassen dass Kind so wie es ist ist das die beste Basis dafür dass das Kind sich auch dann ja anvertrauen kann oder auch mal sich anfassen lassen kann.

00:28:46: Wenn ich jetzt merken würde, das würde nicht passen, dann würde ich natürlich sofort mit Sabrina sprechen und sagen irgendwie habe ich das Gefühl bei dem Kleinen oder der Klein Das passt nicht.

00:29:00: Na?

00:29:02: Das ist das Wichtigste!

00:29:04: Bei uns ist es so wir kommen eigentlich gut mit jedem klar, um versuchen das immer auf einer freundlichen Basis zu machen.

00:29:14: Und natürlich öffnet man sich seine Türen und das ist so als wenn wir hier einziehen würden irgendwann weil der Kontakt er ist ja nicht alle zwei Tage oder alle drei Tage sondern wirklich jeden Tag!

00:29:28: Und dass manchmal vier fünf Wochen je nachdem wie lang so eine Anbahnung ist.

00:29:35: ich schaue auch mal drauf was die Kinder für Bedürfnisse haben.

00:29:39: Und wenn ich merke oder meine, für die ist es besser, wenn die Anbahnung hier bei uns also das Kennenlernen nicht zu lange sein sollte weil sie das sonst nicht so gut verarbeiten können, sprich mit Sabrina immer da vorher drüber wie wir das machen?

00:30:01: Die ersten paar Tage guckt man natürlich und schaut wie verhält sich das Kind.

00:30:06: Und wenn man merkt, die gehen ganz locker damit um und spielen total toll.

00:30:13: Dann ist das so, dass ich mich auch hier aus den Räumen rausziehe.

00:30:16: Dass ich dann wirklich im Haus bin aber halt nicht in dem Zimmer wo die Pflegereltern die neuen da sind.

00:30:24: Dass sie die Möglichkeit haben wirklich mit dem Kind zu spielen, zu füttern Auch selbst die Bedürfnisse von einem Kind mal zu erforschen Ich aber immer da bin Fragen zu beantworten.

00:30:38: Und das hat bis jetzt eigentlich immer super geklappt, wir essen dann auch gemeinsam.

00:30:43: also die Mahlzeiten nehmen wir dann auch gemeinsam ein.

00:30:47: was ich dann auch das immer so halt auch wichtig finde für die Kinder dass man wirklich gemeinsam am Tisch sitzt und essen kann dass sie sehen aha die Essen mit, ne?

00:30:59: Das ist alles in Ordnung!

00:31:01: Mit dem Spazierengehen gehen wir auch am Anfang gemeinsam und so dann wird eine Zeit sein oder wir sind dann Tage, wo wir sagen okay jetzt geht ihr ein bisschen vorgehen ich bin da noch im Hintergrund und irgendwann gehe ich dann gar nicht mehr mit.

00:31:16: Also das ist wirklich so ein langsames sich zurückziehen.

00:31:21: am Anfang ist man immer wirklich da und wenn das Kind dann guckt, dann guckt man auch und er sagt hallo Ich bin hier alles in Ordnung.

00:31:28: So die Gewissheit geben es ist alles in ordnung.

00:31:33: Das ist ganz wichtig Und dann kann auch so eine Anbahnung echt super laufen.

00:31:41: Da haben die dann auch weniger Angst, auch habe ich gemerkt beim Schlafennachts ist es dann auch so dass das ruhig bleibt und dass sie nicht irgendwie aufschrecken oder nervös sind oder das verarbeiten.

00:31:54: Das ist eigentlich jetzt so.

00:31:55: die letzten Male wo ich das so intensiv beobachtet hatte war natürlich auch ein Prozess gewesen Kann man auch nicht von Anfang an.

00:32:04: aber so die Letzten zehn Kinder haben wir das immer so gemacht, weil ich gesagt habe es ist einfach besser.

00:32:10: Ich hab die Erfahrung damit gemacht dass das einfach sinnvoller ist.

00:32:14: Habe ich auch keine Kinder gehabt mehr, die hinterher so nachts aufgeschreckt sind und diese Anbahnungszeit des Di Sufi Chaos verursacht.

00:32:23: Das war gar nicht mehr gewesen.

00:32:25: Und das ist glaube ich der Punkt, dass man wirklich die Familie mit einbezieht Die neue quasi wie ja eine große WG hat Dann den Übersprung von uns zur neuen Familie findet, dass man da auch dann wirklich immer ist.

00:32:44: Die ersten paar Tage sich alles gemeinsam anguckt und dort sich mit einem Buch irgendwie in der Ecke setzt und noch da ist und hinterher einfach raus geht und spazieren geht alleine.

00:32:57: Immer das Handy natürlich an.

00:32:59: aber das ist so das Weste bis jetzt gewesen.

00:33:03: und manchmal sagt man auch Mensch Wenn ich dann da bin, das passiert ein Gratzfatz, dass die Kinder richtig zeigen.

00:33:10: Ich möchte jetzt umziehen.

00:33:12: Manchmal ist mir das auch zu schnell.

00:33:14: Also manchmal denke ich, ups was ist jetzt?

00:33:16: Ich habe doch gar nichts gemacht!

00:33:19: Aber bei Ankind war es ganz komisch... Da hatte sich einfach bei uns hier im Türfrosten gesetzt und wollte morgens nicht mehr essen.

00:33:29: Der wollte nicht mehr spielen hat gesessen mit seinem Schnuffeltuch hat dann nur noch zur Tür geguckt, bis wir gefahren sind.

00:33:37: Das war so der letzte Tag, wo er mir ganz deutlich gezeigt hat, ich bin jetzt bereit und will nichts mehr.

00:33:43: Es ist verrückt!

00:33:45: So kleine Wesen, die das halt auch zeigen können.

00:33:49: Und es war auch wirklich eine extrem kurze Zeit bei diesem Kind.

00:33:52: Und das war dieses, wo ich gesagt habe, das war selbst nie zu schnell aber die Bedürfnisse sind davon im Kind.

00:34:03: Dann wäre ich die Letzte, die sich dagegen stellt und sagt ne, du bleibst jetzt noch und ich quäl dich jetzt noch ein bisschen mehr.

00:34:09: Wäre für mich eine Quälerei für das Kind.

00:34:12: Wenn ich jetzt nicht sagen würde selber, du darfst gehen.

00:34:15: Ja.

00:34:16: Das habe ich nur so hartes gerade... Was gerade schon dabei, willst du direkt was sagen?

00:34:21: Ja ich will

00:34:22: nur wieder eine ganz kleine Ergänzung machen.

00:34:24: Wir sprechen hier natürlich von den ganz kleinen Kindern und da sind die Anbahnungen viel kürzer.

00:34:28: also wenn wir jetzt sagen du hast grad vor fünf Wochen gesprochen das ist dann bei den Säuglingen, bei den Kleinkindern wirklich je älter die werden desto mehr Zeit brauchen sie und wer gucken

00:34:37: immer individuell.

00:34:38: Also das was dann jeder auch grade sagte würde ich noch mal bestärken.

00:34:42: Der Prozess, solange wie der dauert, dauert er.

00:34:44: Und da schwingen wir mit dem was das Kind zeigt.

00:34:46: aber auch manchmal müssen wir auf die Erwachsenen gucken weil die Erwachsene müssen ja auch mitkommen.

00:34:50: Manchmal sind die Kinder super schnell genau.

00:34:53: und dann also in dieser Situation ich kann mich sehr gut daran erinnern haben wir geguckt kommen denn die erwachsenen auch gerade mit?

00:34:59: weil wenn man plötzlich Eltern wird und dass viel schneller geht als man als man das vorher angenommen hat als wir das vorher auch erzählt haben Weil das Kind kein Säugling mehr war, schon ein kleines Kind.

00:35:12: Und dann haben wir überlegt, kommen alle mit?

00:35:16: Geht das auch manchmal von den harten Fakten?

00:35:18: Kommen die Pflegeeltern schon aus ihrem Job raus?

00:35:20: also so was muss man ... Das emotional ist das eine.

00:35:23: aber es müssen ja auch die Hartenfakten stimmen.

00:35:25: und in dem Fall war das so.

00:35:27: alle waren bereit und alle konnten da mitgehen.

00:35:29: Und jetzt wissen wir auch, dass alles wunderbar gelaufen ist und alle glücklich sind.

00:35:33: Aber da also... Wir gucken immer individuell und je älter ein Kind wird, desto unter Umständen.

00:35:39: Also es ist auch keine Faustregel aber Unterumstände brauchen Kinder dann doch auch deutlich länger als kleine Kinder.

00:35:46: Also je kleiner desto schneller könnte man als Faustregel sagen.

00:35:48: Aber wir sind immer...

00:35:50: Und auch da gibt es immer die Ausnahmen weil jedes Kind an der Stelle individuell ist.

00:35:54: Genau!

00:35:55: Das erinnere ich mich auch noch gut bei einer Podcastaufnahme mit der Gina, ich glaube es war eine meiner ersten Podcastaufnahmen.

00:36:00: Die war eigentlich sieben oder acht als sie in die Pflegefamilie kam und einige Jahre auch im Kinderheim und Ballot ist eigentlich ziemlich gut gebunden und das... Ich glaube da hat die Anbahnung, ich habe neun Monate gedauert immer wieder mit Unterbrechungen und immer wieder quasi neue Angeboten und das hat dann erst funktioniert.

00:36:20: als das Kind dann gesagt habe okay heute Nacht will ich bei euch schlafen hat das dann auch wirklich gemacht also dieses.. Das ist so wie Die Spannweite und das ist ja auch gut zu wissen.

00:36:30: Das funktioniert nicht nach Schema F, sondern jeder schaut okay was braucht vor allem insbesondere das Kind damit es sich gerade sicher fühlt aber ob da was brauchen was brauchen Breiterslegeeltern und Dauerplägeeltern dass das hier auch wirklich gut funktioniert.

00:36:45: Wir haben jetzt auch gerade von Winger was ist wenn alleine noch irgendwie wir sind grade auch dabei das Kinderzimmer fertig zu machen?

00:36:50: Auch das könnten ja Fragen sein für Wingen Es dauert noch zwei Wochen.

00:36:54: Und da haben wir das auch schon gehabt, dass dann die Pflegeeltern das gemeinsam mit den Kindern gemacht haben?

00:36:58: Das ist ja auch eine ganz schöne Sache und ich habe es auch schon mal.

00:37:01: Da hab' ich noch nicht beim VSE gearbeitet.

00:37:03: Da habe ich ein Kind zum VSE vermittelt und wie man manchmal zu dem neuen Arbeitgeber kommt... Genau!

00:37:11: Aber da hat sich das Kind gegen die erste Pflegefamilie vorgestellt wurde vom Jugendamt, hat sich's als Kind... Wie war damals vier?

00:37:17: Hat sich ganz klar... Die wollte nicht, der gesagt, nein, ich will das nicht.

00:37:22: Sondern die war da ziemlich klar und deutlich.

00:37:24: Und bei der zweiten Familie, die man ihr vorgestellt hat... Da war sie Feuer- und Flamme.

00:37:30: Und da ist sie auch groß geworden!

00:37:31: Und da finde ich muss man halt auch gut gucken.

00:37:33: Da muss man alle mitnehmen und auch die Kinder.

00:37:38: Auch die Erwachsenen können ja irgendwann sagen.

00:37:39: Ich merke irgendwas stimmt hier nicht.

00:37:42: Und auch da gut hinhören und lieber den Prozess verlangsamen und stoppen und nochmal dreimal drüber nachdenken, als eine falsche Entscheidung zu treffen.

00:37:50: Und das schätze ich sehr an unserer Arbeit hier, dass wir das alle gut miteinander können und uns dann auch vertrauen also immer aufs Bauchgefühl hören und dann auch lieber noch mal Druck rausnehmen, Zeit raus nehmen und sagen Wir gucken jetzt nochmal!

00:38:04: Ja,

00:38:04: das ist ein guter Punkt den du gerade nochmal ansprichst.

00:38:06: Wenn mich das man auf das Kind schaut in diesem Beispiel war es ja so Das Kind war alt genug um wirklich verbalisieren zu können.

00:38:15: Wie ist das denn bei Säuglingen an der Stelle?

00:38:19: Also woran kann man erkennen, wirklich ist dieses Kind bereit.

00:38:25: Sprechen kannst du nicht, es kann vielleicht Zeichen geben aber welche sind das?

00:38:28: und hattet ihr das in eurer...

00:38:32: Wir hatten das erst vor kurzem, das war glaube ich die letzte Vermittlung die wir zusammen hatten und da haben wir einen Kind intern vermittelt zu unseren Kollegen nach Bielefeld und wir hatten ein Gespräch im Jugendamt.

00:38:43: Und das Kind kam dann irgendwann mit dem Pflegevater dazu, eigentlich nur so um Daniela abzuholen quasi, um so einen Sichtkontakt zu haben.

00:38:52: Die ist schon in den Kontakt gegangen.

00:38:55: Also die hat sehr deutlich gezeigt, dass sie die Pflegeeltern ganz toll findet.

00:38:58: Die hatte uns anderen so ein bisschen links liegen lassen.

00:39:03: Wie fand die richtig toll?

00:39:05: Die ist auf dem Tisch rumgekrabbelt und das Jugendamte war da auch total entspannt.

00:39:10: Das Kind krabbelte dann auf dem Besprechungstisch rum und zeigte ganz deutlich... Und das macht die sonst nicht!

00:39:21: Ich kann gar nicht ... Wie so ein kleines Wunder, was da passiert.

00:39:24: Kein

00:39:25: anderer durfte sie anfassen?

00:39:26: Das war richtig ... sitz ich irgendwie.

00:39:29: Keiner durfte streicheln oder mal anberühren ging gar nicht.

00:39:33: und zu denen ist die hingekrabbelt hat sich vor den gesetzt und hat mit dem gespielt.

00:39:38: Ganz einfach!

00:39:40: Und das ist ein Kind, was es normalerweise nicht tut.

00:39:42: und dann wundert man sich manchmal und denkt wow, was passiert hier gerade Wunderbares Und genau, das war so ein positiv Beispiel.

00:39:49: Aber die Negativen gibt es natürlich auch.

00:39:51: und dann ja wenn keine Connection irgendwie... Wenn da nicht so der Funke überspringt aber ich glaube dass merken dann auch die Pflegeeltern.

00:39:58: also das ist sowas weil sorgt Dinge dass dann auch oder kleinen Kinder dann doch relativ deutlich zeigen wenn er sogar nicht so eine Nähe entsteht.

00:40:06: und das hatten wir Gott sei Dank noch nicht?

00:40:09: Aber dann wäre das so im Moment wo man das ansprechen würde wo man dann nochmal so einen runden Tisch machen würde und das besprechen würde.

00:40:16: Naja, das ist wahrscheinlich auch dieser Punkt wie ich es sage gerade gesagt hatten wir jetzt noch nicht.

00:40:20: Wäre jetzt genau dieses Wie spricht man in solchen speziellen Themen?

00:40:23: Also wir machen gerne mit Sabrina habe ich das eigentlich immer so gemacht dass wir jedes jeden Tag eigentlich so ein Kurz Update gemacht haben positive Sachen genannt und gezeigt oder einfach gesagt was wird total lustig fanden oder gemerkt haben?

00:40:41: Mensch das war eine super Sache.

00:40:44: Bei einem Kind war das so gewesen, dass wir im Raum waren und gar nicht beachtet worden sind.

00:40:54: Aber der Pflegepapa der Neue – der War-der-Hit!

00:40:58: Der ist hier mit einer Schale von Ikea so eine kleine Lose rumgelaufen, kurz hat sie reingesetzt und hat sich dann fahren lassen.

00:41:07: Also das waren so Sachen... Da waren wir abgeschrieben.

00:41:10: Und diese Highlights zu sehen, oder den nächsten Tag als er kamen dann wird sofort die Dose hingehalten.

00:41:18: Da ist mich wieder kutschiert!

00:41:19: Also das waren so Sachen wo man dann sieht, ah das passt.

00:41:24: Man kann wirklich hohen Gewissen auch weitergeben.

00:41:28: Ja aber wir sind immer im engen Austausch.

00:41:29: also wenn es natürlich intern ist... sind die Wege noch mal kürzer, dann telefonieren wir auch mit den Kollegen ganz viel.

00:41:37: Aber auch mit externen Trägern oder Jugendämtern sind wir ganz eng im Kontakt um da möglichst einen guten Übergang zu schaffen und sind immer im Austausch.

00:41:48: was haben wir beobachtet?

00:41:49: Was sagen die Pflegeeltern?

00:41:52: Was beeindrucker haben wir?

00:41:53: Und da versuchen wir immer... alles mögliche einzusammeln und in eine gemeinsame Richtung zu gehen.

00:42:00: Ja

00:42:01: genau, ihr seid an der Stelle auch eine Verantwortungsgemeinschaft weil jeder ist an dieser Stelle Experte für etwas.

00:42:07: Ihr seid Experten dafür für euer Bereitschaftsfähigekind.

00:42:10: Da bin ich ganz froh dass wir das machen weil man kann jeden Tag individuell neu schauen wie funktioniert das?

00:42:18: Wie weit ist das Kind?

00:42:20: Und wenn ich merke Dass wir hier eigentlich schon abgeschrieben sind dann brauche ich nicht mehr die Zeit hier bei mir noch länger hinauszögern, sondern spreche damit Sabine ab und frage dann was meinst du?

00:42:35: Dann werde jetzt in der neuen Familie schon anfangen.

00:42:37: Das wird da, weil das Kind soll ja ein neues Leben aufbauen.

00:42:42: Ob man sich vorher vor der Zeit, die wir so grob geplant haben rüberfahren und sagen okay, wir machen jetzt da täglich weiter damit sich das Kind dann da an dieser neuen Stelle eingewöhnen kann, Sachen entdecken kann.

00:43:00: Und das ist glaube ich ganz wichtig.

00:43:03: Von daher bin ich froh dass wir dann täglich Austausch haben und ja neu planen können.

00:43:10: Das ist gerade so toll auch jetzt hier beim VSE und mit Sabrina des Sassos geht.

00:43:15: Ja, Sabina eben gesagt ja Ende jedes Prozesses gibt es dann aber auch diese Abgabe und der letzte Tag, den du mit dem Kind verbringst.

00:43:30: Und du dann ja tschüss adieu bis bald oder was auch immer irgendwie sagst ich hab dich lieb wie ist so ein letzter Tag?

00:43:41: Also die Familie verabschiedet sich wirklich von einem Kind.

00:43:45: wir veranstalten hier so ein kleines Abschiedsfeier.

00:43:50: Wir machen kleine Erinnerungskoffer fertig.

00:43:53: Das heißt, da sind dann die Sachen drin mit dem was das Kind hatte als es hier ankam.

00:44:00: Meistens schreiben wir noch ein Brief und erzählen so über die kleine Geschichte.

00:44:06: Wir machen ganz viele Fotos, was wir dann natürlich mitgeben.

00:44:10: Ein kleines Album machen wir fertig.

00:44:13: Dann natürlich falls jetzt... noch Sachen aus dem Krankenhaus sind, die kommen dann da rein.

00:44:20: Die Geschenke, die zum Geburtstag bekommen hat oder zu Weihnachten, die kommt rein.

00:44:26: Ganz viele Sachen, persönliche Sachen sind dort drin und mit jedem Stück was man so einpackt ist natürlich eine Erinnerung

00:44:37: ja

00:44:38: noch an loslassen Und das wird es dann immer schwieriger bis zum letzten Tag.

00:44:44: Du schreibst ja auch immer das Lebensbuch schon mal, den Teil der Bereitigungspflege schreibste du immer schon mal auf.

00:44:50: Was ich aufmache sind Berichte die ersten Monate wenn es hier ankommt wie es gegessen hat Problemsachen wie die Haut war oder also Ich mache eigentlich wirklich einen kompletten Tagesbericht so die erste Zeit gerade wenn Kinder dabei sind Die Krankheiten haben, wie sich was verhält.

00:45:16: Was Auslöser sind oder so... Also die Berichte mache ich schon.

00:45:21: Ja und du schratzt eine Übergabe für die neue Familie, damit sie möglichst gut ausgestattet sind?

00:45:27: Dann natürlich den ganzen Tagesablauf, wie es so ist.

00:45:30: Und mit diesem letzten, also dem Tagesablauf, den pinnen die meisten sich auch irgendwo hin Diese Übergabe haben, sind die eigentlich sehr glücklich auch und sagen Mensch so kann ich immer noch mal nachschlagen oder ich stehe ja auch telefonisch dann noch zur Verfügung.

00:45:51: Und damit gibt man auf den neuen Pflegeeltern eine Sicherheit dass sie sich noch mehr rein finden und das Kind lesen können.

00:46:04: Gerade bei den Malzeiten oder was im Moment favorite ist.

00:46:10: Das ist ganz wichtig und ich habe bis jetzt ganz selten erlebt, dass sie damit nicht klar kam oder zu viele Anrufe waren und immer nachgefragt worden sind.

00:46:22: Das war eigentlich immer positiv die Rückmeldung.

00:46:26: Manchmal sogar wurde angerufen gesagt Mensch gut das es aufgeschrieben hat.

00:46:30: genau das ist wieder passiert.

00:46:34: Geschichten wie Kind hatte zum Beispiel Probleme mit dem Herzen und dadurch schneller eine Lungenentzündung.

00:46:45: Aber man hat es nie gesehen, hatte auch Gnie Fieber und bei kleineren Anzeichen bin ich dann halt schon zum Arzt gegangen was da immer sehr gut war.

00:46:56: das war auch nochmal passiert in der neuen Pflegefamilie und das sind so Sachen wo man weiß aha die Arbeit die man selber macht die ganze Dokumentation egal was.

00:47:07: Das lohnt sich und man sollte es beibehalten, weil ich finde immer gut wenn man etwas in der Hand geben kann den neuen Pflegeeltern damit die auch die erste Zeit genauso entspannt sein können.

00:47:21: Und genau so ja das Aufsaugen können wie das Kind.

00:47:25: Und dass ist wichtig eigentlich.

00:47:27: Das stärkt auch den Zusammenhalt des Kindes.

00:47:30: mit dem neuen Pflegereltern nimmt ein ganzes Stück Arbeit weg, als wenn ich das Kind einfach abgeben würde und gar nichts zu kommentieren würde.

00:47:41: Gar nichts von der Lebensgeschichte mitgeben

00:47:43: würde.".

00:47:44: Und was ja ganz wichtig ist, das machst du ja nicht nur bei den Pflegeeltern sondern manchmal werden ja Kinder auch zurückgeführt und auch da gibst du ja möglich viele Informationen Mit und auch Erinnerungsfotos, also da bekommen mir auch die leiblichen Eltern dann ein Fotoalbum mit.

00:47:58: Und Informationen, das machst du auf beiden Seiten weil es ja so wichtig ist dass sie dann auch einen guten Start bekommt?

00:48:03: Ja

00:48:04: nicht nur das ich finde immer auch das Kind hat wenn ich das nicht machen würde eine große Lücke im Leben.

00:48:12: Hat keinen Rückblick.

00:48:13: was war eigentlich in der Zeit und das finde ich schade wenn das nicht da wäre.

00:48:18: Und das ist, finde ich auch wichtig.

00:48:20: Dass die sagen ach da wurde ich dann auch noch aufgefangen und hat man sich super um mich gekümmert Gerade dass es finde so wichtig, dass dann auch die leiblichen Eltern oder halt die Pflegeeltern wissen okay super danke.

00:48:34: Ja genau das ist glaube ich dir ein wichtiger Punkt nämlich diese Biografie an der Stelle egal wie alt das Kind an der stelle ist.

00:48:43: aber Das war eine zeitlang bei dir bei euch Und wenn es davon keine Erinnerungen gibt, dann weiß man an der Stelle auch nicht genau was.

00:48:57: Ein paar Jahre später welche Rolle hast du überhaupt eingenommen?

00:49:02: Also das ist auf dieses Thema.

00:49:03: ich war bei einer Bereitschaftsschlägefamilie also... Wie ist das denn bei den Kindern, die schon glatt beeinigen?

00:49:11: Du hast glaube ich bis heute noch Kontakt zu einigen Pflegeeltern Zu deinen ehemaligen Bereitschaftspflegekindern.

00:49:20: Hast du da auch Kontakt noch zu?

00:49:22: Ja, zu wie vielen von deinen vierundzwanzig?

00:49:25: Was ist das?

00:49:26: Also wir haben... Das war witzig hier als wir hier eingezogen sind.

00:49:32: Hatten wir zwei Häuser weiter einen Pflegekind hingegeben und die kommt manchmal vorbei.

00:49:38: Stellt einfach an ich wollte nur mal kurz Hallo sagen also sie weiß auch Bescheid.

00:49:46: Dann haben wir noch zu fast zehn, wo ich bei drei eher zu den Eltern Kontakt habe.

00:49:55: Weil die Kinder ein ganz schwieriges Verhältnis hatten früher schon nicht zu uns sondern halt zu den leitlichen Eltern und wir wollten da einfach nicht mehr Komplikationen reingeben.

00:50:09: andere Kinder zum Beispiel wieder zweite Jungen, den wir aufgenommen hatten.

00:50:14: Also das zweite Pflegekind.

00:50:17: Da gibt es auch regelmäßig Kontakt.

00:50:20: Manchmal macht er selber Videoanruf oder irgendwie so und so.

00:50:27: zwei bis dreimal im Jahr treffen wir uns sogar mit drei vier verschiedenen.

00:50:34: da sind aber auch die Kinder bei.

00:50:37: Die wissen das auch.

00:50:38: Die können sich auch an uns erinnern Und wir haben jetzt sogar noch eins besucht, was wir vor einem Jahr hier hatten und die hat uns auch sofort erkannt.

00:50:50: Aber wir schauen dann immer und fragen auch immer die Pflegeeltern im Nachhinein wie sie die Nacht verbracht haben?

00:51:01: Wenn wir merken würden, die Kinder würden jetzt schlechter schlafen oder so, dann würden Kontakt direkt mit den Kindern haben, sondern nur mit dem Pflegelton.

00:51:11: Da sind wir auch ganz sensibel und passen auf.

00:51:15: aber da muss ich sagen was auch so?

00:51:17: der sofort die Rückwirkung.

00:51:18: Super!

00:51:19: Alles klasse gewesen.

00:51:20: Dann kann man das weitermachen dann kann man dass auch wenn die Kinder das selber möchten weiter machen.

00:51:26: Aber bei Pflegekindern wo wir schon alleine gesagt haben na es ist nicht so gut wenn wir da noch uns blicken lassen hat man dann einen gut telefonischen Kontakt oder der Eltern.

00:51:37: Da ist jeder Kontakt

00:51:38: komplett

00:51:39: individuell und ihr schaut nach Augenmaß,

00:51:43: also da sind

00:51:44: wir wirklich... Ist das hier eine gute Idee wenn wir uns treffen?

00:51:47: Dann nimmt ihr euch an der Stelle eigentlich auch zurück und lasst das an sich das Kind entscheiden.

00:51:52: Ja erstens das!

00:51:53: Oder wir fragen Sabrina ob sie mal was gehört hat so zwischendurch weil es ist natürlich interessant was aus den Kindern geworden ist.

00:52:01: Natürlich wieder lebensfähig ist und viele die alles so verarbeitet haben.

00:52:07: Weil es ist ja immer wieder neue Einschnitte im Leben, gerade bei Bereitschaften.

00:52:12: Man muss weder neu eine Familie kennenlernen man muss wieder neu andocken.

00:52:18: Und das ist nicht immer einfach aber man versucht halt so viel wie möglich den Kind an Sicherheit zu geben dass machen darf und dann ist es immer schön zu erfahren ob das wirklich auch gepasst hat.

00:52:32: Ja, auf jeden Fall.

00:52:33: Und ich finde toll an euch dass ihr das so individuell macht, dass ihr da den Pflegefamilien den Raum lasst weil manchmal ist es ja auch einfach am Alltag so, dass das untergeht.

00:52:43: dann ist das oft gar keine böse Absicht und dann kommt zu Weihnachten eine Karte oder mal einen Anruf und manchmal wollen die Kinder das auch nicht, das ist unterschiedlich.

00:52:51: also Kinder wünschen sich ja auch Familie die meisten zumindest.

00:52:55: und Dann ist es so, Der Blick zurück ist nicht immer von den Kindern gewollt, aber viele Kinder wollen das und freuen sich.

00:53:05: Und dann ist es auch wieder so ein Stück Biografiearbeit.

00:53:08: hier habe ich mal gelebt oder bei euch war ich mal... ...und da finde ich das so großartig dass ihr da so mitschwingen könnt.

00:53:13: also je nachdem was die Bedarfe sind und auch wie die Pflegeeltern das gut hinbekommen muss ja auch immer in den Alltag passen.

00:53:20: Pflege.

00:53:20: Eltern haben oft einen sehr durchgetakteten Alltag und da muss auch sowas passen und ich glaube ihr bekommt eine Menge Postkarten auch zu Weihnachten immer.

00:53:29: Ja, wir haben auch jetzt bei dem ersten zum Beispiel sehr häufig auch so Kontakt mit unseren Jungs haben möchte.

00:53:36: Da war es auch so ... Bei seiner leiblichen Mama war es halt so abrupt ab und bei uns war's halt länger Und wir hatten eine längere Anbahnung weil er da auch älter war.

00:53:48: Aber für ihn war es so wichtig auch dass wir nicht komplett auch so abrupt sind und gar nichts mehr mit ihm zu tun haben wollten.

00:53:56: Sondern er hat gemerkt Der Kontakt geht auf beiden Seiten sehr gut und für ihn war es einfach wichtig, wir sind da.

00:54:06: Und wenn's nur so ist aber er kann sagen ich hab mich heute mal mit den Dani unterhalten oder mit Martin also von daher fand das immer super dass die Kinder auch sehen können Wir sind nicht sofort so weg

00:54:22: wie

00:54:23: woanders von den neiblichen Eltern Sondern wir sind da im Hintergrund irgendwo und wenn die uns mal brauchen oder einfach mal Hallo sagen wollen, dürfen sie das?

00:54:35: Ja genau.

00:54:35: Das ist ja... Also in der Obhutnahmesituation ist er oft nicht schön gewesen und es war abrupt und ohne Vorankündigungen.

00:54:43: und deswegen ist es immer so schön, wenn man das dann auf der... Wenn's dann wieder von hier weg geht wenn man es dann langsam und achtsam gestalten kann.

00:54:51: Und die Kinder mitgenommen werden, also dass so eine kleine Korrektur quasi, wenn's denn möglich ist.

00:54:56: Genau

00:54:57: an der Stelle korrigierende Erfahrung da ist jemand, der bleiben kann und ich sage jetzt bewusst das kann weil bei den in solchen in Obrotnahmensituationen wünscht sich ja keiner An der Stelle, dass das so abrupt ist sondern da sind andere Gründe warum das an der stelle abrupt enden muss.

00:55:15: Das ist dann gut Ja, dort andere Möglichkeiten anbieten können.

00:55:20: Weil ihr da seid, ihr offen seid... Ja!

00:55:25: Jetzt haben wir viele bei Bereitschaftspflege gesprochen.

00:55:29: Wenn ihr jetzt mit anderen Menschen darüber sprecht, beispielsweise man fragt dich von wegen hey glaubst du das?

00:55:39: Könnte das auch eine Idee für mich sein, Bereitschaftspflege-Familie zu sein?

00:55:42: Weil erst mal was sagst du den Menschen und was sind vielleicht so Eigenschaften die Bereitshaftungsfamilien mitbringen müssten oder sollten.

00:55:51: Und sollten?

00:55:53: also ich denke mir Das größte ist eigentlich ein Herz für Kinder zu haben.

00:55:59: damit Ich sage mal Bereitsschaftspfleger ist eine emotionale Achterbahn.

00:56:07: Es geht immer rauf und runter.

00:56:09: Menschen müssen dafür wirklich stabil sein, weil man kriegt so viel Leid auch mit den Kindern mit.

00:56:16: Wenn man die pflegen muss in dieser Zeit macht man ja gerne aber das ist ja... Man muss es ja wirklich machen damit dass ein Kind besser geht.

00:56:25: und wenn man schon vorher weiß Das würde nicht so passen würde ich das ehrlich sagen.

00:56:36: Ich berichte dann halt von der Arbeit die wir machen Und manchmal sagen die dann selber, das könnte ich nicht.

00:56:43: Einfach so wieder abgeben.

00:56:46: Ja natürlich ist das immer ein... Selber emotional zieht an dass es mal runter.

00:56:52: Natürlich!

00:56:54: Man braucht so zwei drei Tage wenn man gar keine Kinder hat Wenn man den letzten quasi auch abgegeben hat wir haben zwei Stellen Dann ist es so Lehre.

00:57:05: Man baut sich dann irgendwie mit Arbeit zu damit man erstmal alles wieder natürlich sauber hat und fertig ist für das neue, aber dann irgendwann... Dann guckt man, hm.

00:57:17: Man sucht sich arbeitförmig weil es einfach zu leer ist.

00:57:21: Zu einsam, zu ruhig.

00:57:23: Ich bin so ein Typ ich brauche den Trugel Kinderstimmen Und man macht es halt wirklich mit Herz und nicht nur Ja, weil man das machen möchte Sondern man sollte wirklich emotional auch ein bisschen dabei sein.

00:57:39: Das passt dann auch besser für die Kinder.

00:57:41: Man kann besser mit den Kindern umgehen.

00:57:45: Bei mir ist es einfach so, ich bin auch von dem körperlichen Kontakt her mit den Kinder.

00:57:53: Die dürfen das machen was sie möchten.

00:57:55: Sie dürfen mich umarmen oder wir knuddeln zusammen.

00:57:59: Da mache ich keine Unterschiede.

00:58:02: Das ist einfach das Leben und man soll spüren

00:58:07: Wenn du jetzt auf die vierundzwanzig Kinder und ganzen Jahre zurückblickst, was hat dir diese Aufgabe persönlich gegeben?

00:58:16: Sehr viel Erfahrung.

00:58:20: Unterschiedliche Facetten, was Kinder haben können welche Mimiken wie sie sich begeben, wie die Sachen aufnehmen wie ein Schwamm.

00:58:32: das ist total wundervoll was einen Mensch überhaupt machen kann.

00:58:38: Also in Kinder, sag ich mal sieht man die Welt eigentlich.

00:58:44: Was wir persönlich vielleicht oberflächlich sehen und die freuen sich über Blüten, die freuen sie sich über Wasser spielen mit dem Wasser.

00:58:54: In diesem jetzigen stressigen Alltag finde ich sollte man in Kindergesichter gucken wie die die Welt aufsaugen, wie Sie Feingefühl dafür haben Sachen zu berühren, Materialien zu berühren.

00:59:11: Das ist einfach, finde ich erwachsene Menschen sehen alles so als selbstverständlich an und Kinder zeigen einen eigentlich immer wie wundervoll die Welt ist und wie wundervoll Frieden es und wie wunder voll ein Mütter miteinander sein kann.

00:59:31: Und das ist für mich eigentlich so.

00:59:33: die Erfüllung Und wir versuchen das auch hier, so mit unseren Kindern.

00:59:37: die sind alle sozial sehr gut eingestellt und haben auch sehr viel immer anderen geholfen.

00:59:46: Aber also das finden wir eigentlich alle wenn wir auch so manchmal darüber reden in Kinderaugen egal wie stressig das war.

00:59:56: aber wenn ein Kind lacht ist es der beste Dank.

01:00:00: Kinder Augen wenn sie lachen dann ist alles vergessen Egal, welche Anstrengung man hatte.

01:00:07: Sehr schöne Worte und ich kann mir gut vorstellen nach diesen Worten dass man dann denkt das könnte nicht mehr jetzt wunderbar vorstellen.

01:00:15: Bereitschaftspflege, Dauerverpflege von mir Ich weiß es nicht aber ich kann mich das sehr gut vorstellen Sabrina.

01:00:22: was sollte man denn machen?

01:00:24: und sich einfach bei uns melden.

01:00:25: Und wie funktioniert

01:00:26: das dann

01:00:27: genau?

01:00:27: Genau, gerne bei mir oder über dich den Kontakt, über die ganzen Medien sich an uns wenden und dann gerne einen Ersttermin ausmachen.

01:00:37: Allerdings muss ich dazu sagen dass wir Bereitschaftspflege gerade im Münsterland und im Ruhrgebiet anbieten.

01:00:43: deswegen ist es gerade ein bisschen eingeschränkt.

01:00:46: aber wenn man im Ruhergebiet oder im

01:00:48: Münsteraland

01:00:49: lebt gerne melden

01:00:50: Genau und falls von weiter weg kann man sich dann noch bei uns melden.

01:00:54: Und wir können bestimmt auch andere Träger empfehlen, die ähnlich arbeiten wie wir genau.

01:01:02: Ja wunderbar!

01:01:03: Dann danke ich euch vielen vielmals für dieses Interview.

01:01:05: Ich habe sehr viel gelernt was es heißt eine Bereitschaftspflege-Familie zu sein.

01:01:10: Zumindest kann ich es ein bisschen erahnen.

01:01:12: und diese... Was ich mir gemerkt hab die emotionale Achterbahn fahren.

01:01:16: Ich glaube, das ist es an der Stelle und die nächste Runde geht rückwärts.

01:01:21: Genauso ist es mit vierundzwanzig Kindern in fast zehn Jahren.

01:01:26: Das ist wirklich direkt.

01:01:27: dann die nächste runde und dann geht es direkt los und dann gibt es Höhen und Tiefen und ich glaube so ist das.

01:01:35: Daniela vielen Dank dass du uns einen Einblick

01:01:38: gegeben hast.

01:01:39: Hab mich sehr gefreut!

01:01:40: Vielen Dank euch beiden.

01:01:41: Ja, danke dir und danke Daniela, dass du was gemacht hast.

01:01:46: Das war mein Gespräch mit Daniela und Sabrina über das Leben und Arbeiten in der Bereitschaftspflege.

01:01:52: Was ich aus diesem Gespräch besonders mitnehme ist wie viel eigentlich hinter diesen Begriff Bereitschastpflege steckt denn es geht ja nicht nur darum kurzfristig einen Platz für ein Kind zu finden.

01:02:02: Es geht darum einem kind in einer schwierigen Lebenssituation Sicherheit und Geborgenheit zu geben Beziehungen aufzubauen und gleichzeitig darauf vorbereitet zu sein, dass die gemeinsame Zeit begrenzt ist.

01:02:14: Und gerade die Übergänge finde ich dabei besonders spannend – wie begleitet man ein Kind das einem ans Herz gewachsen ist in eine andere Familie?

01:02:22: Wie schafft man Vertrauen zwischen den Beteiligten?

01:02:25: Und wie sorgt man dafür, dass sie Zeit in der Bereitschaftslege ein wichtiger und bewahrter Teil der Lebensgeschichte des Kindes bleibt?

01:02:32: Da jedes Erfahrung mit inzwischen vierundzwanzig Bereitschachtslegekindern zeigen wie unterschiedlich diese Wege sein können.

01:02:39: Unser Brina hat uns einen Einblick gegeben, wie wichtig die fachliche Begleitung und die Zusammenarbeit aller Beteiligten sind.

01:02:46: Vielen Dank euch beiden für eure Offenheit und die vielen Einblicke in eurer Arbeit und euren Familienalltag!

01:02:52: Wenn ihr euch vorstellen könnt selbstbereitschaftspflegefamilie zu werden Oder einfach mehr darüber erfahren möchtet, findet ihr alle Informationen auf unserer Homepage unter www.netzwerk-pflegefamilien.de.

01:03:04: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von Netzwerkpflegefamilie der Podcast.

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